Schwäbisch Gmünd (sv). Das Orgelkonzert unter dem Motto „Musikalische Zeitreise“ mit der Organistin Susanne Rott aus Bettringen im Rahmen der 800-Jahr Feier in Bettringen war ein voller Erfolg. Für den musikalischen Hochgenuss Ende Oktober konnten die Besucherinnen und Besucher der voll besetzten St. Cyriakus Pfarrkirche in Bettringen spenden.

Der Erlös wurde am Donnerstag, 13. Dezember, an den St. Elisabethenverein Bettringen e.V. in Höhe von 1.035,50 Euro übergeben durch: Organistin Susanne Rott, Ortsvorsteherin Brigitte Weiß, Ortschaftsratsmitglied Martin Rott und Pfarrer Tobias Freff an Ottilia Fraidel, Vorsitzende des St. Elisabethenverein Bettringen e.V. Die Spende wird für soziale Fahrdienste verwendet und wer einen Fahrdienst benötigt, darf sich melden, so die Vorsitzende des St. Elisabethenverein, Ottilia Fraidel. Die Rufnummer für den Fahrdienst: 07171/98788-0

Die Musikstücke über fünf Jahrhunderte war ein Klangerlebnis in der Kirche und zog die musikinteressierten in den Bann. Das harmonische Zusammenspiel mit Orgel, Violine und einer Basler Trommel führte zu einer Gänsehaut, so die Ortsvorsteherin Brigitte Weiß aus Bettringen. Die Organisatoren waren sich einig, dass Konzert sollte wiederholt werden.

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Dienstag, 18 Dezember 2018 18:00

SPENDE AN ST. ELISABETHENVEREIN BETTRINGEN E.V.

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Orgelkonzert unter dem Motto „Musikalische Zeitreise“ mit der Organistin Susanne Rott aus Bettringen im Rahmen der 800-Jahr Feier in Bettringen war ein voller Erfolg. Für den musikalischen Hochgenuss Ende Oktober konnten die Besucherinnen und Besucher der voll besetzten St. Cyriakus Pfarrkirche in Bettringen spenden.

Der Erlös wurde am Donnerstag, 13. Dezember, an den St. Elisabethenverein Bettringen e.V. in Höhe von 1.035,50 Euro übergeben durch: Organistin Susanne Rott, Ortsvorsteherin Brigitte Weiß, Ortschaftsratsmitglied Martin Rott und Pfarrer Tobias Freff an Ottilia Fraidel, Vorsitzende des St. Elisabethenverein Bettringen e.V. Die Spende wird für soziale Fahrdienste verwendet und wer einen Fahrdienst benötigt, darf sich melden, so die Vorsitzende des St. Elisabethenverein, Ottilia Fraidel. Die Rufnummer für den Fahrdienst: 07171/98788-0

Die Musikstücke über fünf Jahrhunderte war ein Klangerlebnis in der Kirche und zog die musikinteressierten in den Bann. Das harmonische Zusammenspiel mit Orgel, Violine und einer Basler Trommel führte zu einer Gänsehaut, so die Ortsvorsteherin Brigitte Weiß aus Bettringen. Die Organisatoren waren sich einig, dass Konzert sollte wiederholt werden.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Zum Jahresende kann der Freundeskreis Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurückblicken: „Mit allen Sinnen“ lautete das Festivalthema. Die engagierten Freundeskreis-Mitglieder verwöhnten das Publikum mit köstlichen Leckereien zur Festivaleröffnung und mit charmanten Aktionen zu ausgewählten Konzerten.

Darüber hinaus wurde die Anzahl der Freundeskreis-Stühle erhöht, um den Gästen vor Veranstaltungsbeginn eine bequeme Sitzmöglichkeit zu bieten, es wurden Konzertbesuche für Schülergruppen sowie die Teilnahme junger Talenten am Meisterkurs für Orgelimprovisation gefördert. Das Abschlusskonzert mit Johann Sebastian Bachs „Johannespassion“, herausragend interpretiert von Newcomern der Alte-Musik-Szene um Dirigent Jörg Halubek, wurde ebenfalls vom Freundeskreis unterstützt – ein besonderes Erlebnis zum Festivalausklang. 

Susanne Wiker, die erste Vorsitzende des Freundeskreises, freut sich über die erfolgreiche Saison und übergibt zum Jahresende eine Spende über 15.000 Euro an Oberbürgermeister Richard Arnold und Festival-Intendant Klaus Stemmler. Sie lobt das große Engagement von Vorstand und Beirat. Die rund 350 Mitglieder seien dem Festival sehr verbunden, auch die Sonderveranstaltungen über das Jahr weckten durchweg starke Resonanz. Spannende Projekte stehen nun an: Als Förderprojekt 2019 wurde vom Vorstand das Konzert mit der jungen georgischen Vokalgruppe „The Quintessence“ ausgewählt, darüber hinaus sollen wieder vergünstigte Tickets für Schülergruppen bereitgestellt und die Festivalbesucher vor und nach den Konzerten vom Freundeskreis begleitet werden. 

Oberbürgermeister Richard Arnold dankt dem Freundeskreis für die Spende und die wertvolle ehrenamtliche Arbeit über das Jahr hinweg. „Was der Freundeskreis leistet ist großartig! Die vielseitigen Aktionen und Angebote tragen maßgebend zum internationalen Erfolg des Kirchenmusikfestivals bei.“ Intendant Klaus Stemmler bedankt sich ebenfalls für die Spende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das exklusive Freundeskreis-Jahresprogramm 2019 reicht von Musiktheater-Ausfahrten bis Kirchenkabarett. Nicht nur zur Weihnacht werden außerdem Festival-Gutscheine mit einem frei wählbaren Betrag ab 20 Euro im Kulturbüro Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 7, Telefon (07171) 603-4110 angeboten. Die Festival-Programmvorschau 2019 ist in Kürze beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 37/1, erhältlich. Der Kartenvorverkauf beginnt am 29. März 2019.

Informationen zum Freundeskreis Festival Europäische Kirchenmusik gibt es im Internet unter www.kirchenmusik-festival.de, oder im Kulturbüro Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 7, unter der Rufnummer: 07171/603-4114, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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Schwäbisch Gmünd (sv). Am Mittwoch, 5. Dezember, überreichte Nicole Steichele, Inhaberin des Wollladen „Strickmit“, im Mühlbergle, und Filialleiterin Hannah Kittel, den „Schal des Lebens“ an Franka Zanek, Leiterin der Projektstelle für Integration und für Flüchtlinge (PFIFF).

Brigitte unterstützt die bundesweite Strickaktion. Beim Verkauf von Stricksets oder Schals geht ein Charity-Anteil an die Hilfsorganisation „Save the Children“ und kommt syrischen Flüchtlingskindern zugute. Bei jedem Strickset fließen zehn Euro an „Save the Children“. Das Strickset beinhalte eine Strickanleitung, ein Muster sowie die Wolle. Am „Tag der Menschenrechte“ am Montag, 10. Dezember, ist der Schal ein Zeichen der Solidarisierung und sollte getragen werden.

Oberbürgermeister Richard Arnold und der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse erhielten bereits in den Vorjahren den „Schal des Lebens“.

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Von 10-11 Uhr saß VfR-Cheftrainer am heutigen Freitag bei Radio7 am Spendentelefon um die Aktion "Drachenkinder" zu unterstützen. Bei den "Drachenkindern" stehen kranke, behinderte oder traumatisierte Kinder und Jugendliche aus dem Sendegebiet im Mittelpunkt.

Mit über sechs Millionen Euro konnten seit der Gründung im Jahr 2005 bereits mehr als 1.800 Projekte unterstützt werden. Damit sind die Radio7 Drachenkinder eine der erfolgreichsten Charity-Aktionen in Baden-Württemberg. Für unseren Cheftrainer war es eine Selbstverständlichkeit diese Aktion zu unterstützen: "Ich habe mich sehr gefreut heute am Spendentelefon sitzen zu dürfen und mit den Spendern zu sprechen, bei denen ich mich ganz herzlich bedanken möchte", sagte Gianniki im Anschluss an viele Telefongespräche mit hilfsbereiten Unterstützern der "Drachenkinder". Wir wünschen Radio7 weiterhin viele großzügige Spender!

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Samstag, 10 November 2018 18:00

Infoabend von Bündnis Gesundheit Ellwangen

Das Unternehmensnetzwerk „Bündnis Gesundheit Ellwangen“ lud seine Mitarbeiter zum Informationsabend „Vorsorge und Pflege“ ein. Mehr als 100 Interessenten kamen in die Räume der Firma Betzold, um sich mit drei Pflege-Experten auszutauschen.

Beim Pflegestützpunkt finden Beratungen zu allen Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege statt. „Viele Betroffene und deren Angehörige kommen sehr spät zur Beratung, meistens erst wenn die Situation für alle Beteiligten schon sehr belastend geworden ist. Bei der Pflege müssen die Menschen selbst aktiv werden, um Unterstützung zu bekommen“, sagt Rathgeb. Problem: Die Pflegebedürftigen sind selbst dazu nicht mehr in der Lage und viele Angehörige überfordert.

Ein Großteil der Pflege findet in den eigenen vier Wänden statt. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zuhause von Angehörigen gepflegt. „Diese pflegenden Angehörigen müssten nach Rathgebs Vorstellung viel mehr unterstützt und regelmäßig entlastet werden. „Pflegende Angehörige brauchen auch ein Stück Leben, denn nur wem es gut geht, kann auf Dauer auch gut pflegen“, betont die Expertin des Landratsamtes.

Holger Uhlig, Leiter des Competence Center Pflege bei der AOK Ostwürttemberg kann das Gesagte von Frau Rathgeb nur unterstreichen. „Wir bieten bei der AOK neben den Beratungsgesprächen auch mit unserem Sozialen Dienst eine qualifizierte Pflegeberatung an, bei dem eine unserer Sozialpädagoginnen zu den Menschen nach Hause geht, um sich ein umfassendes Bild der Situation zu machen und entsprechend Hilfe zu organisieren“, erklärt Uhlig. Es gebe seit der Pflegereform auch einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro für alle Bezieher von Pflegeleistungen. Dieser muss aber aktiv abgerufen werden, sonst verfällt dieser zum Jahresende.

Zum Thema Pflegeeinstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen erklärte der AOK-Pflegeexperte, wie die Betroffenen und die Angehörigen nachprüfen können, wie es zu dem zugewiesenen Pflegegrad gekommen ist. „Heute sind die Begutachtungsrichtlinien des MDK im Internet unter pflegebegutachtung.de für alle einsehbar. Jeder kann sich die Fragebogen anschauen und nachvollziehen, wie die Gesamtpunktzahl erreicht wurde. Diese Transparenz ist sehr wichtig“, erklärt Uhlig. Als noch die drei Pflegestufen galten, wurden Erkrankungen oder kognitive Einschränkungen kaum und nur sehr eingeschränkt berücksichtigt. Das fließte nun stärker in die Pflegebegutachtung des MDK mit ein.

Mit Judith Lieb wurde auch die rechtliche Sicht eines Pflegefalles beleuchtet. Die Betreuungsrichterin aus Neresheim empfahl, sich frühzeitig mit dem Thema Betreuung in der Familie auseinanderzusetzen. „Wenn noch alle gesund sind, kann über das Thema viel leichter gesprochen werden und entsprechende notariell beglaubigte Vollmachten aufgesetzt werden, die im Krankheits- oder Pflegefall genutzt werden können“, betont Lieb. Wenn dies alle frühzeitig tun würden, müssten die Betreuungsgerichte seltener eingreifen um einen Betreuer von Amtswegen her zu bestimmen. „Lassen Sie sich beraten, wenn es um eine Vollmacht geht“, betont Lieb. Eine notarielle Vollmacht koste zwar etwas, aber am Ende wird im Streitfall von jedem Gericht auch anerkannt.

Im Anschluss diskutierten die Gäste und Referenten angeregt miteinander und konnten eine kleinen Imbiss genießen, den Gastgeberin Tina Betzold herrichten ließ.

Im Unternehmensnetzwerk „Bündnis Gesundheit Ellwangen“ kooperieren die Stadtverwaltung Ellwangen, die Unternehmen Betzold, EnBW ODR, Kicherer, Stengel und  Varta Microbattery, Varta Consumer Batteries, die VR-Bank Ellwangen sowie die AOK Ostwürttemberg im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Donnerstag, 08 November 2018 09:00

Leihopa/Oma gesucht

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd sucht Leihomas und Leihopas. Dazu benötigt man nur etwas Zeit und Freude am Umgang mit Kindern. Nicht nur Kinder profitieren von der Zeit mit einer Leihoma oder Leihopa, die Erfahrungen selbst ist eine Bereicherung, wenn man hautnah die Entwicklung der Kinder mitbekommt und das Gefühl hat gebraucht zu werden.

Allein das Beschäftigen und die Unterhaltung mit den Kindern schenkt einem eine unvergessliche Zeit. Das Projekt der Leihgroßeltern des Seniorennetzwerkes in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostalbkreis können diesen Wunsch erfüllen.

Am Dienstag, 13. November, 8.30 bis 12.45 Uhr, gibt es eine Information über das Projekt. Ein Grundwissen in rechtlichen Fragen und ein Vortrag zum Thema "wüten - stampfen- schreien -toben" Kompetenzphasen bei Kleinkindern. Anmeldung und weitere Informationen gibt Nicole Knödler, Stadtverwaltung Seniorennetzwerk unter der Rufnummer: 07171/603-5024 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Ende Oktober war die stimmungsvolle Zertifikatsübergabe in der Spitalmühle. Neun Abende, voll gepackt mit Informationen und praktischen Übungen, haben ihren Abschluss gefunden. Zu Beginn spielte Christian Saile am Piano VIVA LA VIDA von Coldplay und traf musikalisch mitten ins Herz. 
Während beim Auftakt vor acht Wochen 20 fremde Menschen in einer Runde saßen, so war die Atmosphäre bei Zertifikatsübergabe recht locker, offen und zugewandt: man hat sich zugehört, sich voneinander erzählt und sich gegenseitig Tipps gegeben. Die Abschlusszertifikate wurden mit einer Rose persönlich im Gespräch von Astrid Wiesner vom Pflegestützpunkt und Manuela Grehl von Vinzenz ambulant als Mitglieder des Netzwerks ambulante Dienste an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übergeben.

Renate Wahl, Leiterin der Spitalmühle, würdigte in ihrer Ansprache die „stillen Helden“, die ganz im Sinne der Hospitalstiftung kranke und unterstützungsbedürftige Menschen im Alltag versorgen. Durch die Mitarbeit von Bürgermentor Egon Behr gibt es einen neuen Gesprächskreis für pflegende Angehörige. Zum Auftakt treffen sich spontan acht Menschen zum ersten Mal am Donnerstag, 22. November, 18 Uhr, in der Spitalmühle zum Austausch. Informationen über den Gesprächskreis für pflegende Angehörige sowie Infos rund um das Thema gibt Sonja Hoffmann unter der Rufnummer: 07171/603-5082 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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Die Helferinnen und Helfer der Rettungsdienste und –organisationen sowie das medizinische Personal der Kliniken sorgen tagtäglich für die Sicherheit aller Bewohner des Ostalbkreises und für schnelle Hilfe im Notfall.

Dieses Engagement möchte der VfR Aalen würdigen und lädt im Rahmen eines Blaulichttages zum Heimspiel gegen Fortuna Köln in die OSTALB ARENA ein. „Wir haben die Rettungsorganisationen und das Personal der Kliniken im Ostalbkreis im Vorfeld angeschrieben und als Dankeschön für das tolle Engagement zum Heimspiel gegen Köln in die OSTALB ARENA eingeladen. Der Rücklauf und die positive Resonanz waren toll“, erklärt VfR-Medienverantwortlicher Sebastian Gehring.

„Als Mitglied des VfR-Freundeskreises und natürlich ganz besonders als Chefarzt des Ostalb-Klinikums freue ich mich sehr über die Aktion Blaulichttag. Zu Zeiten von Pflegenotstand, Personalmangel und weiteren täglichen ´Hiobsbotschaften´ aus der deutschen Kliniklandschaft ist die Aktion ein klares Statement und eine tolle Wertschätzung für all diejenigen Menschen, die sich auch zu sozial unverträglichen Zeiten nachts und am Wochenende für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises einsetzen. Dass hierbei die finanzielle Entlohnung im Vergleich zu anderen Bereichen in Wirtschaft und produzierendem Gewerbe vielfach deutlich niedriger liegt, verdeutlicht um so mehr die hohe Motivation und das große Engagement der handelnden Personen.

Ich wünsche allen Krankenpflegern/innen, Kollegen/innen und den weiteren Mitarbeitern/innen der Kliniken Ostalb, sowie natürlich allen Fans des VfR spannende und torreiche 90 Minuten, die natürlich mit dem Verbleib der drei Punkte hier auf der Ostalb enden sollen“, äußerte sich Prof. Dr. Michael Oberst, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie am OstalbKlinikum in Aalen.

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Am Freitag, 5. Oktober 2018 um 16:00 Uhr gründet sich das Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Aalen. Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der Soroptimist Club Aalen und die Beauftragten für Chancengleichheit der Städte Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und des Ostalbkreises laden alle, die dieses Bündnis unterstützen und sich engagieren möchten, herzlich ein. 

Seit Jahren werden Hunderttausende junge Menschen als sexuelle Dienstleisterinnen und Dienstleister im "Prostitutionsgewerbe" gehandelt, ausgebeutete und zerstört. Die meisten stammen aus Europa. Ein Entkommen scheint trotzdem nicht möglich. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Handel mit Frauen und Kindern in der Diskussion mit seinen brutalen Machenschaften von Betroffenen und Aufklärern dargestellt. Im Ostalbkreis und den Anwerbeländern soll über die Strategien des Menschenhandels aufgeklärt und für die Problematik sensibilisiert werden. Die Arbeit des Bündnisses, das auf Initiative des Soroptimist Club Aalen gegründet wird, wird ein Bekenntnis zum Schutz der Opfer. Zudem soll der beschämenden Praxis der kriminellen Organisationen mit gesellschaftlichem, politischen und gesetzgeberischem Umdenken entgegengetreten werden. 

Programm ab 16:00 Uhr:

- Begrüßung - Oberbürgermeister Thilo Rentschler
- Einführung und Gründung des Bündnisses - durch die Schirmherren Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Thilo Rentschler
- Information über die Arbeit des SI Clubs Aalen in Rumänien - Claudia Köditz-Habermann, Präsidentin Soroptimist Club Aalen und Überleitung zur Podiumsdiskussion
- Podiumsdiskussion: Moderation Anita Schlesak, SWR- Studio Ulm; es diskutieren: Schwester Dr. Lea Ackermann, SOLWODI Manfred Paulus, Kriminalhauptkommissar a. D., Joschi Moser, Vorsitzender der Aids-Hilfe Schwäbisch Gmünd, Sandra Nowak, Aussteigerin, James Smith, Inspektionsleiter des Polizeipräsidiums Aalen

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