Im Museumsshop des Ellwanger Alamannenmuseums ist ab sofort das Buch "Sie kamen… und sie blieben – Alamannen und Franken im Südwesten" erhältlich. Der von den Städtischen Museen Heilbronn herausgegebene Band beleuchtet anhand archäologischer Funde aus der Alamannenzeit und am Beispiel des Heilbronner Raums das Thema "Zuwanderung damals und heute". Zu den in dem Buch behandelten Fundplätzen zählen auch Lauchheim im Ostalbkreis und Niederstotzingen im Kreis Heidenheim.

Vor über 1500 Jahren machten sich Menschen aus dem Norden auf den Weg in den Süden. In den dortigen Gräberfeldern und Siedlungen weisen die archäologischen Funde sowohl auf deren ursprüngliche Herkunft als auch die Integration in der neuen Heimat hin. Diesen Völkerwanderungen spürt das als Begleitpublikation zu einer Ausstellung entstandene Buch exemplarisch nach und zieht Vergleiche zur heutigen Zuwanderung. 

Das Projekt entstand mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sowie den Landesmuseen Baden-Württembergs und widmet sich ausgewählten Lebensgeschichten von Alamannen und Franken des 3. bis 7. Jahrhunderts. Die Untersuchungsergebnisse der Skelette lassen Rückschlüsse auf Verwandtschaftsverhältnisse und Wohnplätze in bestimmten Lebensphasen Zuwanderungsgeschichten aus der heutigen Zeit machen die Erkenntnisse aus der Vergangenheit lebendig und geben Einblick in die unterschiedlichen Gründe, die Menschen bewegten ihre Heimat zu verlassen und in unserer Region zu bleiben. So wird deutlich, dass Integration nicht nur eine gegenwärtige Herausforderung, sondern ein kontinuierlicher Prozess in der Menschheitsgeschichte ist.

Das 2017 als Band 26 der Reihe Museo erschienene, reich bebilderte Buch hat 95 Seiten und kostet 13,00 Euro.
Publiziert in Ellwangen

Am Sonntag, 11. November 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum um 15 Uhr eine Biographische Führung durch die Museumsausstellung an. Bei dieser Reihe treffen die Museumsbesucher auf einen Führer in alamannischer Gewandung, welcher bei einem Rundgang durch das Museum sich selbst und die Lebensumstände in der Zeit der Alamannen vorstellt. Auch die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen" wird mit einbezogen. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am Sonntag, 4. November 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Museumsausstellung an. Während im Erdgeschoss die frühe Alamannenzeit, die Zeit der Völkerwanderung, thematisiert wird, geht es in den oberen Stockwerken um die so genannte Merowingerzeit, als Alamannien ein fränkisches Herzogtum war. Auch die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen" wird gezeigt.

Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten. Nähere Informationen unter Tel. 07961/969747 und im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Das Alamannenmuseum in Ellwangen lädt im Rahmen der aktuellen Sonderpräsentation "Tor oder Tempel – Neue Forschungen am Limestor Dalkingen"  herzlich ein zur Buchlesung "Das Dalkinger Prunktor am Limes" mit Hermann Weigold am Sonntag, 4. November 2018, um 16.30 Uhr.

Vier Jahre nach seinem Erstlingswerk "Leben im Kastell und Vicus Buch", das im Ellwanger Betzold-Verlag erschien, hat der Ellwanger Schulleiter im Ruhestand und Autor ein neues Büchlein zum römischen Leben am Limes verfasst. "Das Dalkinger Prunktor am Limes" spielt in der Zeit des römischen Kaisers Caracalla, der im Jahr 213 von Dalkingen aus einen Germanenfeldzug in das Gebiet außerhalb des Limes startete. Am Beispiel von Simon, einem gebürtigen Syer, der sich einem Alamannenzug gegen die Römer anschließt, wird die damalig Zeit lebendig. Mit seiner Gruppe bewohnt er später die Ruinen des von den Römern verlassenen Kastelldorfs von Rainau-Buch und lebt schließlich als Eremit in den Ruinen des Prunktores. Einige hundert Jahre später lebt an selber Stelle im Jahr

782 der Bendiktinermönch Ehrenfried aus dem Kloster Ellwangen als Gründer einer kleinen Klosterzelle am selben Ort. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit, den Buchtext beim Autor in elektronischer Form zu abonnieren.

Für die Buchlesung ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen. Die dreiteilige Bannerausstellung "Tor oder Tempel – Neue Forschungen am Limestor Dalkingen" des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart ist noch bis 28. April 2019 im Eingangsbereich des Alamannenmuseums zu sehen. Nähere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Das Ellwanger Alamannenmuseum bietet als monatliche Reihe Familienführungen für Jung und Alt durch die Museumsausstellung Der nächste Termin ist am kommenden Sonntag, 28. Oktober, um 15 Uhr.

Bei dieser Führung wird die Zeit der Alamannen auf familiengerechte Weise wieder lebendig. Während sich die Erwachsenen für die Goldblattkreuze der Alamannen interessieren, die den Toten als ein frühes Zeichen des Christentums auf das Leichentuch genäht wurden, können die Kinder einmal an der Mehlmühle des Museums drehen, am Webstuhl das Webschiffchen sausen lassen oder sich als Schildträger der Alamannen versuchen. Gezeigt wird auch die neue Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte". Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Das Alamannenmuseum veranstaltet Mitte November mehrere Lesenächte zum Thema "Alamannen" für Schulklassen aus dem Einzugsbereich des Museums. Erfahrene Museumspädagogen lesen dabei mitten im Alamannenmuseum aus bewährten Kinder- und Jugendbüchern vor.

Folgende Termine stehen zur Auswahl: Dienstag, 13.11.2018, Mittwoch, 14.11.2018 und Donnerstag, 15.11.2018, jeweils von 17-19 Uhr. Auf Wunsch kann auch eine Führung ab 16 Uhr durch das gesamte Museum mit der ab 27.10.2018 gezeigten Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" hinzugebucht werden. Bei Bedarf werden weitere Termine in der Folgewoche vergeben. Anmeldungen und nähere Informationen beim Museum unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem „a“ anstatt einem „e“ geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der „Alamanni“ als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nachfolgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins „Völkische“ erfolgte durch die Nationalsozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannenforschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les Allemands" in der französischen Sprache und in einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.

BEGLEITPROGRAMM:

Führungen am 4.11. und 2.12.2018 sowie am 6.1., 3.2., 3.3. und 7.4.2019, jeweils um 15 Uhr. Bei diesen Führungen ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

Mittwoch, 5.12.2018, 19 Uhr, Jeningenheim Ellwangen:

Lichtbildvortrag "Zwischen Rassenkunde und Rasterelektronenmikroskop– Alamannenforschung einst und jetzt"

Dr. Niklot Krohn, Alamannen-Museum Vörstetten Seit dem 19. Jahrhundert waren die Alamannen und deren historisch-archäologische Überlieferung Gegenstand verschiedenster Forschungen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen. Begleitend zur Sonderausstellung "Verehrt, verwendet vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" des Alamannenmuseums Ellwangen wird der für das Öffentlichkeitsmanagement des Alamannen-Museums Vörstetten zuständige Freiburger Archäologe und Historiker Dr. Niklot Krohn eine spannende Bestandsaufnahme zur Alamannenforschung von ihren Anfängen bis zur Hightech-Analyse des 21.

Jahrhunderts präsentieren und ferner die Frage beantworten, warum das "wohin" und "woher" der Alamannen auch für die politischen und gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart wichtig ist.

Veranstalter: Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen Eintritt frei Über den Referenten: Dr. Niklot Krohn, Archäologe und Historiker, geboren 1969 in Berlin, verheiratet, zwei Kinder, wohnt seit über 25 Jahren in Freiburg im Breisgau, seit zwei Jahren Oberstufenlehrer an der Waldorfschule Offenburg für die Fächer Geschichte und Deutsch sowie Mitarbeiter des Alamannen-Museums Vörstetten für den Bereich Management und Öffentlichkeitsarbeit. In der Region seit seiner Tätigkeit im Stadtarchiv und Museum Lahr vor inzwischen mehr als zehn Jahren und seine diversen Projekte als freier Wissenschaftler, etwa zum Reichskloster Schuttern, bekannt. Weitere Tätigkeiten: Langjähriger Stadtführer bei Vistatour e. V. Freiburg und für den Freiburger Münsterbauverein, Reiseleiter für verschiedene Organisationen, Dozent an diversen Volkshochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen, externer Lehrbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Begründer der "Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter" des West- und Süddeutschen Verbands für Altertumsforschung, Ausstellungsmacher, Koordinator und Vortragsreferent diverser wissenschaftlicher Tagungen und Veranstaltungen, Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen sowie Buchrezensent für die Zeitschrift "Archäologie in Deutschland".

Sonntag, 28.4.2019, 15 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

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Am Samstag, 3. November 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum einen Grundkurs im Bein-/Knochenschnitzen unter der Leitung von Esther Schneller zu Grundtechniken der Knochen-, Horn- und Geweihbearbeitung an. Schmuck aus Bein (Knochen), Horn und Geweih wurdeschon in der Steinzeit hergestellt. Die Teilnehmer fertigen ein Schmuckstück nach Vorlage oder eigener Idee an, evtl. kombiniert mit anderen Materialen wie z.B. Glas- und Steinperlen oder Metallelementen.

Material und Werkzeug wird von der Kursleiterin gestellt, darf aber auch gerne mitgebracht werden. Der Kurs geht von 10 bis 17 Uhr, die Kursgebühr beträgt 60 Euro (ergänzendes Material wie Glasperlen, Metallelemente, Steine oder Lederbänder wird separat abgerechnet). Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 28.10.2018.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am Freitag, 19. Oktober, bietet das Alamannenmuseum einen Kochkurs zum Thema "Selbstgemachtes aus dem alamannischen Nutzgarten – angelehnt an die Küche der Alamannen" in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Hauswirtschaft und Erziehung Ostalb an: Kräuter und Gewürze gehörten seit jeher zu den kostbarsten Zutaten.

Wie haben die Alamannen ihre Kräuter und Gewürze haltbar gemacht? Nach der Führung mit Hariolf Neukamm zeigt Ihnen Angelika Dörrich, wie die Alamannen Kräuter zu Paste, Öl und Salz verarbeitet haben. Sie werden eine traditionelle Speise zubereiten und diese gemeinsam genießen. Am Ende können Sie die hergestellten Kreationen mit nach Hause nehmen. Die Kursgebühr beträgt 19 Euro (alles inklusive). Mitzubringen sind eine Schürze, ein Geschirrhandtuch und ein Restebehälter.

Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 14. Oktober.  

Das Kursprogramm 2018 des Alamannenmuseums mit weiteren Kursen liegt an der Museumstheke auf und kann auch auf der Internetseite des Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.deheruntergeladen und ausgedruckt werden.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am Sonntag, 7. Oktober 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Museumsausstellung an. Während im Erdgeschoss die frühe Alamannenzeit, die Zeit der Völkerwanderung, thematisiert wird, geht es in den oberen Stockwerken um die so genannte Merowingerzeit, als Alamannien ein fränkisches Herzogtum war.

Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten. Nähere Informationen unter Tel. 07961/969747 und im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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