Mit „SWR1 Pop & Poesie in Concert“ und Katie Melua stehen zwei weiteres Konzerte des Festival Schloss Kapfenburg. Auch Karten für das Stiftungsfest mit der Eröffnungsperformance „in situ 20 – solo!“ sind im Vorverkauf erhältlich.

Ein bemerkenswertes Orchester und herausragende Solisten, bekannte Werke der klassischen Musik, eine eindrucksvolle Kulisse, Lichtzauber und Feuerwerk – das und mehr erwartet die Besucher anlässlich der 20. Eröffnungsperformance des Festival Schloss Kapfenburg am Freitag, den 19. Juli. Es spielt die Junge Philharmonie Ostwürttemberg unter der Leitung von Uwe Renz. Solisten sind junge Talente der Region, die inzwischen professionell Musik machen oder kurz davor stehen, und Sänger, die mit dem Trude Eipperle Rieger-Preis ausgezeichnet wurden.

Vorhang auf für die größten Hits aller Zeiten heißt es einen Tag später -  denn dann entführt „SWR1 Pop & Poesie in Concert“ die Zuschauer in die Welt von Popmusik und Poesie. Beim Konzert am Samstag, den 20. Juli, spielen neun Musiker, Sänger und Schauspieler Hits in ganz individuellen Versionen. Und das in der Originalsprache und der deutschen Übersetzung. Die Mischung aus Konzert, Lesung, Comedy und Show sorgt regelmäßig für Begeisterung. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Jahr 2009, anlässlich der Jubiläumstour können SWR1-Hörer das Programm vor Weihnachten mit ihren Wunschtiteln selbst zusammenstellen.

Jede Menge Hits gibt es auch beim Konzert von Katie Melua & Band am Freitag, den 26. Juli. „Nine Million Bicycles“, „The Closest Thing To Crazy“, „Piece By Piece“ – ihre glasklare  Stimme und eindringlichen Songs haben die georgisch-britische Sängerin zum Weltstar gemacht. 15 Jahre nach ihrer ersten Welttournee rückt Melua die größten Erfolge ihrer Karriere in den Fokus der Konzertreise im Sommer 2019. Außerdem stehen ganz besondere Perlen ihrer neuen Doppel-CD „Ultimate Collection“ auf dem Programm. So ein Cover von Simon & Garfunkels „Bridge Over Troubled Water“ und eine auf die Essenz reduzierte Version des James-Bond-Klassikers „Diamonds Are Forever“.

Sitzplatzkarten für das Stiftungsfest mit der Eröffnungsperformance (19.07.) gibt es zu 55,00 Euro unter Fon +49 7363 96 18 17 und auf www.schloss-kapfenburg.de.

Karten für alle anderen Konzerte des Festival Schloss Kapfenburg sind auf www.schloss-kapfenburg.de, unter Fon +49 7363 96 18 17 sowie an allen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Beginn ist jeweils 20.30 Uhr.

  1. Festival Schloss Kapfenburg – Terminübersicht

Freitag, 19. Juli 2019, 20.30 Uhr, Festivalbühne

Stiftungsfest || in situ 20 – solo!

 

Samstag, 20. Juli 2019, 20.30 Uhr, Festivalbühne

SWR1 Pop & Poesie in Concert – Wünsch dir was

 

Mittwoch, 24. Juli 2019, 20.30 Uhr, Festivalbühne

Erste Allgemeine Verunsicherung – Die 1000 Jahre EAV Abschiedstournee

 

Freitag, 26. Juli 2019, 20.30 Uhr, Festivalbühne
Katie Melua & Band – Summer 2019

 

Weitere Konzerte folgen!

Publiziert in Lauchheim
Freitag, 23 November 2018 06:00

Schloss Kapfenburg: Stille Auktion

Im Rahmen der Begegnungen auf Schloss Kapfenburg konnte die „Parklandschaft am Comer See“ von Hans Kloss (1938-2018) im Rahmen einer stillen Auktion ersteigert werden. Das Gemälde wurde nun von Akademiedirektor Erich W. Hacker an Prof. Ekbert Hering übergeben.

Gespendet wurde die „Parklandschaft am Comer See“ der Stiftung von Alfred Rupprecht. Die Einnahmen wurden für die Neuausstattung der Freizeiträume auf Schloss Kapfenburg verwendet, so konnten für die Kindern und Jugendlichen zwei neue Tischkicker angeschafft werden.

Die Stiftung Schloss Kapfenburg erwirtschaftet rund 75% ihrer Einnahmen am freien Markt. Interessierte können die allgemeinnützige Arbeit unter anderem durch eine Mitgliedschaft im Förderverein Schloss Kapfenburg, via amazon smile oder direkte Spenden unterstützen.

Publiziert in Lauchheim
Musik machen bringt Kindern vor allem eins – jede Menge Spaß. Doch Musik kann mehr als nur das, sie kann helfen, sich gesund zu fühlen und besser mit Stress umzugehen. Wie das genau funktioniert, lernen Grundschüler in den kommenden drei Jahren im Rahmen des Projekts „piccolino“ an fünf Grundschulen in Baden-Württemberg, drei davon sind im Ostalbkreis: die Deutschorden-Schule Lauchheim, die Egauschule in Dischingen und die Klosterfeldschule Ellwangen. Finanziert und gefördert wird das Projekt von der Techniker Krankenkasse (TK).

„pic – pic – piccolino“ tönen Kinderstimmen im Chor durch die Gänge an der Lauchheimer Deutschorden-Schule. Über 40 Kinder aus der zweiten Klassenstufe sind vor den Herbstferien drei Tage lang in die Welt der Musik eingetaucht. Klatschen, Trommeln, Singen, Reimen, Hören, Musizieren - im Rahmen des Projekts „piccolino“ beschäftigten sie sich intensiv mit Musik und Rhythmik. Im Fokus von „piccolino“ steht nicht nur der Spaß am Musizieren, sondern ein wichtiges Thema, die seelische Gesundheitsprävention.

„Musik und Rhythmik eignen sich wunderbar, um sich mit Kindern über Themen wie Emotionen, Gefühle oder Stress spielerisch auseinanderzusetzen. Wir vermitteln, wie sie sich mit Hilfe von Musik ausdrücken können, wie Musik der Seele gut tut und wie sie helfen kann, wenn man sich beispielsweise gestresst fühlt“, erläutert „piccolino“-Dozentin Verena Kraus.

Bei den Kindern kommt das Projekt gut an. „Das gemeinsame Musizieren war toll und hat mir am meisten Spaß gemacht!“, erklärt beispielsweise der 7-jährige Tom. „Und wir freuen uns schon, wenn wir wieder piccolino machen dürfen!“, ergänzt seine Mitschülerin Lena. Im Frühjahr geht es nämlich weiter mit dem Projekt. Damit es nachhaltig wirkt, werden die Dozentinnen pro Schuljahr zweimal in die Klassen kommen. Auf insgesamt drei Jahre lang ist das Modellprojekt angelegt. Es ist konzipiert von der Stiftung Schloss Kapfenburg und wird ermöglicht durch eine finanzielle Förderung der Techniker Krankenkasse. Neben der Deutschorden-Schule sind auch die Egauschule in Dischingen und die Klosterfeldschule in Ellwangen an dem Modellprojekt beteiligt. Lehrkräfte der Musikschulen Neresheim und Ellwangen begleiten die Projekte vor Ort

piccolino – Prävention & Gesundheitsförderung in der Grundschule

Der Fachbereich „Bildung & Gesundheit“ der Stiftung Schloss Kapfenburg stellt mit „piccolino“ ein von der Techniker Krankenkasse gefördertes Projekt vor, in welchem das Thema seelische Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung im Setting Grundschule umgesetzt wird. Nach den Pilot- und Modifizierungsphasen (2015 - 2017) geht „piccolino“ nun an folgenden fünf ausgewählten Grundschulen in Baden-Württemberg in die landesweite Modellphase. Vier Musikschulen kooperieren dabei mit der Stiftung Schloss Kapfenburg.

Publiziert in Lauchheim
Vom 25. bis 27. Januar findet in Neresheim und Waldstetten der nächste „Jugend musiziert“ Regionalwettbewerb statt. Auch beim 56. Wettbewerb haben Jugendliche aus ganz Deutschland die Chance, sich musikalisch mit Gleichaltrigen zu messen und ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Interessierte können sich noch bis zum 15. November 2018 anmelden.

„Jugend musiziert“ 2019 ist ausgeschrieben für die Solo-Kategorien Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop).  Ensembles können in den Kategorien „Klavier-Kammermusik“, „Duo: Klavier und ein Blasinstrument“, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble sowie „Besondere Besetzungen: Alte Musik, Besondere Instrumente“ teilnehmen. Jugendliche Musiker, die mitmachen möchten, müssen ein Vorspielprogramm aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen vorbereiten. In der Kategorie Gesang (Pop) sind unter anderem auch selbstkomponierte Stücke gefragt.

Die Anmeldung zu "Jugend musiziert" 2018 für die Region Ostwürttemberg nimmt bis zum 15. November 2018 die Regionalgeschäftsstelle Schloss Kapfenburg entgegen. Das Anmeldeformular findet man auf www.schloss-kapfenburg.de unter dem Menüpunkt „Jugend musiziert“. Dort stehen auch die detaillierten Bedingungen für die Teilnahme in den für 2019 ausgeschriebenen Kategorien.

Der Wettbewerb "Jugend musiziert" selbst startet im Januar 2019. Wer dort einen 1. Preis mit Weiterleitung erhält, kann anschließend im April am Landeswettbewerb in Schorndorf und Renningen teilnehmen. Die ersten Preisträger aller Bundesländer sind schließlich zum Bundeswettbewerb nach Halle an der Saale eingeladen. Der Wettbewerb "Jugend musiziert" ist das renommierteste Musikförderprojekt Deutschlands. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in den 55 Jahren seines Bestehens mitgemacht. Für viele von ihnen war dies der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere.

Veranstaltet wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher.

Unterstützt wird der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von der Kreissparkasse Ostalb, Kreissparkasse Heidenheim und von den Städten Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Giengen/Brenz.

Anmeldeschluss für „Jugend musiziert“ 2019 ist der 15. November 2018.

Weitere Informationen zum 56. Musikwettbewerb und ein elektronisches Anmeldeformular sind auf www.schloss-kapfenburg.de zu finden. Die Anmeldung muss über das elektronische Formular erfolgen.

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Die Nacht der Poeten auf Schloss Kapfenburg ist mittlerweile Kult. Unzählige Male schon hat der Autor und Kabarettist Jess Jochimsen namhafte Autoren auf die ehemalige Deutschordensfeste geladen, um mit ihnen die Kunst des Erzählens zu zelebrieren. Komisch und anrührend, bissig und liebevoll, auch in diesem Jahr werden die Vorleser wieder Geschichten erzählen, die man gehört haben sollte.

 Kommenden Donnerstag nehmen Paul Weigl, Holger Paetz und Anselm Neft auf der grünen Couch Platz. Musikalisch begleitet werden die Poeten von Sascha Bendiks. 

Karten für die Nacht der Poeten auf Schloss Kapfenburg, am Donnerstag, 08. November, gibt es auf www.schloss-kapfenburg.de, telefonisch unter +49 7363 96 18 17 sowie an allen CTS-Vorverkaufsstellen. Beginn des Konzerts im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal ist 19.30 Uhr.

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Alles ist erlaubt... Unter diesem Motto wird die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) 2019 zum 40jährigen Bühnenjubiläum ihre (erste?!) Abschiedstournee begehen. Auf Schloss Kapfenburg sind sie am Mittwoch, den 24. Juli, zu Gast. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Mit Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischte die EAV in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene nachhaltig auf.

Oft überhört wurden dabei die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, die stellenweise von Radiosendern boykottiert wurden und der Gruppe bisweilen Anzeigen führender politischer Persönlichkeiten einhandelten. Dabei sind es genau jene sozialkritische Lieder, die noch heute an die Herkunft der Band erinnern. Denn ursprünglich wurde EAV 1977 rund um die Kunststudenten Nino Holm und Thomas Spitzer als anarchistisches, linksliberales Musikrocktheater gegründet. Zwei Jahre späterer tourten sie durch Deutschland und konnten dort erste Achtungserfolge in der Clubszene verbuchen. Doch während man im Ausland schon einen gewissen Bekanntheitsgrad errungen hatte und selbst die Süddeutsche Zeitung auf die Musiker aufmerksam geworden war, kannte man sie in ihrer österreichischen Heimat noch nicht. Das änderte sich erst mit dem dritten Album - und dem dritten Sänger. Klaus Eberhartinger betrat die Bühne, mit den Liedern “Alpenrap” und “Afrika” fiel der Startschuss der kommerziellen Karriere. Mehr als 10 Millionen verkaufte Großtonträger, zwanzig Top 10 Alben und mehr als 1500 Konzert-Auftritte sprechen für sich, 1990 wurde der Ersten Allgemeinen Verunsicherung zudem der  World Music Award verliehen.

1995 verließen drei der Gründungsmitglieder die Band um sich auf ihre eigenen Projekte zu konzentrieren. Der Kern der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, Sänger Klaus Eberhartinger und Texter/Komponist Thomas Spitzer, machten weiter und lenkten die EAV wieder zurück zu ihren Wurzeln. Die Texte wurden kritischer, die Musik wieder rockiger.

2019 nimmt die Verunsicherung nun Abschied von ihrem Bühnenleben. Was gut begann, soll würdig enden - dazu gehört auch, mehr als nur die schönsten Hits und Klassiker der Verunsicherung zu präsentieren. Die Zuschauer erwartet auf Schloss Kapfenburg ein Sommerabend mit Allem, was die Satiriker zu bieten haben. Unterhaltsame und emotionale Rückblicke in alte Tage sowie ausgewählte Kostproben des neuen, letzten Albums „Alles ist erlaubt“ werden Liebhaber von Kabarett, Rock, Pop und Allem was dazwischen liegt begeistern. Für die Band ist es übrigens nicht das erste Konzert beim Festival – bereits 2010 waren sie zu Gast auf dem Schloss.

Sitz- und Stehplatzkarten (44,55 Euro / 61,55 Euro) für  die Erste Allgemeine Verunsicherung am Mittwoch, den 24. Juli 2019, sind unter Fon +49 7363 96 18 17, auf www.schloss-kapfenburg.de sowie an allen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich. Beginn ist 20.30 Uhr.
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Eine falsche Körperhaltung beim Musizieren kann zu Belastungen, Fehlhaltungen und Verspannungen führen. Das mindert nicht nur die Spielfreude und das Wohlbefinden, es schadet auch dem gesamten Bewegungsapparat.

Der neue Dozent der Stiftung Schloss Kapfenburg, Dr. Dr. med. Stephan Höckel, vermittelt am 09. November 2018 im Sonderkurs „Mit Haltung durch den Musikeralltag“ daher einen Einblick in die Entstehung, Vermeidung und Behandlung von Rückenschmerzen im Musikeralltag.

Mit Haltung durch den Musikeralltag, Freitag, 09. November, Schloss Kapfenburg. Informationen und Anmeldung unter Fon +49 7363 96 18 0 sowie auf www.schloss-kapfenburg.de. Die Teilnahmegebühr inkl. Verpflegung beträgt 99,00 Euro pro Person.

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Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 findet um 11.00 Uhr ein kostenloses Werkstattkonzert der Stadtkapelle Tailfingen unter der Leitung von Musikdirektor Alain Wozniak auf Schloss Kapfenburg statt. Das Konzert ist der Abschluss des Probenwochenendes, das die Stadtkapelle Tailfingen zur Vorbereitung auf ihr bevorstehendes Herbstkonzert nutzt, welches ganz im Zeichen der Musik Spaniens steht.

Die Stadtkapelle Tailfingen ist ein Blasorchester auf dem Niveau der Höchststufe aus Albstadt auf der Schwäbischen Alb. Die rund 60 Mitglieder des Orchesters pflegen ein breites Repertoire traditioneller Blas- und Unterhaltungsmusik, überwiegend jedoch im Bereich der sinfonischen Blasmusik. Gegründet 1887, ist die Stadtkapelle Tailfingen eines von sieben in der Stadt Albstadt ansässigen Blasorchestern.

Musikdirektor Alain Wozniak wurde 1958 in Lens/Frankreich geboren und betreut die Stadtkapelle Tailfingen seit Januar 2018. Neben der Stadtkapelle Tailfingen dirigiert er auch das Symphonische Jugendblasorchester Friedrichshafen, mit welchem er bereits zahlreiche internationale Musikwettbewerbe gewonnen hat. Alain Wozniak studierte Klarinette an der Hochschule für Künste in Berlin und Dirigat an den Konservatorien von Lille, Straßburg und Feldkirch. Während seiner Zeit in Berlin war er Dozent für Klarinette und Ensemble an der Hochschule für Musik Berlin und 1. Klarinettist im Theater des Westens.

Auszug aus dem Programm:

Spain (Chich Corea)

The Bells of Sagrada Familia (Satoshi Yagisawa)

Costa Del Sol (David Shaffer)

Pasodobles Para Santa Cecilia y los Heroes de Espana

Spanish Fever (Jay Chattaway)

Arsenal (Jan Van der Roost)

Let me Entertain You (Arr. Don Campbell)

Eighties Flash Back (Arr. Paul Murtha)

 

Viva España! - Werkstattkonzert der Stadtkapelle Tailfingen. Sonntag, den 21. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zur Stadtkapelle Tailfingen gibt es unter www.stadtkapelle-tailfingen.de.

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Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist eine der bedeutendsten und erfolgreichsten Veranstaltungen für junge Musiker. Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim und Waldstetten statt. Junge Musiker können sich ab sofort anmelden!

Der Wettbewerb Jugend musiziert ist seit über fünf Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Musiklebens in Deutschland. Auch in diesem Jahr bietet er jungen Nachwuchsmusikern eine Möglichkeit, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Nun ist der Startschuss zum 56. Regionalwettbewerb gefallen. Die Kategorien, in denen die jungen Musiker antreten, wechseln alle drei Jahre. Beim aktuellen Wettbewerb sind folgende Wertungskategorien ausgeschrieben:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug, Gesang (Pop)

Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Besondere Besetzungen: Alte Musik, Besondere Instrumente

Anmeldungen für die Region Ostwürttemberg nimmt ab sofort bis zum 15. November 2018 die Regionalgeschäftsstelle Stiftung Schloss Kapfenburg entgegen. Das Anmeldeformular findet man auf www.schloss-kapfenburg.de unter dem Menüpunkt „Jugend musiziert“. Dort stehen auch die detaillierten Bedingungen für die Teilnahme in den für 2019 ausgeschriebenen Kategorien.

Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim statt. Der Wettbewerb für die Wertung Schlagzeug-Ensemble wird in der Musikschule in Waldstetten durchgeführt.

Bewertet werden die Teilnehmer von einer Jury aus Fachleuten für die jeweiligen Instrumente. Unterstützt wird der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim und von den Städten Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Giengen.

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Bei den diesjährigen Begegnungen auf Schloss Kapfenburg ist Verena Bentele zu Gast. Die blinde Spitzensportlerin und Präsidentin des Sozialverbands VdK wird darüber sprechen, wie man Hindernisse im Leben akzeptieren lernt und Vertrauen trainieren kann. Die Veranstaltung, bei der 13. Trude Eipperle Rieger-Preis verliehen wird, findet am 18. Oktober statt. Der Eintritt ist frei.

„Man sollte alles ausprobieren.“ Nach diesem Motto lebt Verena Bentele. Von Geburt an blind, kann sie nur hell und dunkel erkennen. Stark gemacht hat die spätere Spitzensportlerin ihre Kindheit in einem Sechs-Häuser-Dorf am Bodensee. Auf dem elterlichen Demeter-Bio-Bauernhof, zwischen Äpfel und Hopfen, konnte sie sich austoben, mit anpacken, Verantwortung übernehmen und selbständig werden. „Ich habe tolle Eltern, die uns Kindern sehr viel zugetraut haben.“ Im Sommer war die Familie zum Wandern in den Alpen unterwegs, im Winter machte sie Skiausflüge. So stand Verena Bentele mit drei Jahren erstmals auf Alpinskiern.

Gemeinsam mit ihren älteren Brüdern Johannes und Michael, der aufgrund eines Gendefekts ebenfalls blind ist, fuhr sie Tandem und Rollschuhe, kletterte auf Bäume und über Dächer. Dass ihr sehender Bruder schneller war, entfachte ihren Wettkampfgeist. Ihre Grenzen zu erkennen und zu erweitern, lernte sie auf dem Bauernhof. Genauso zusammen zu arbeiten und Vertrauen in andere Menschen zu haben: Ohne Begleitläufer, die sie bis zu 70 Stundenkilometer schnell durch die Loipen geführt haben, wäre sie nie zum Superstar des Behindertensports aufgestiegen.

Mit dem Skilanglauf begann Bentele im Alter von zehn Jahren, bald darauf mit Biathlon. Dann ging es Schlag auf Schlag: Mit 15 war sie Europameisterin, mit 16 gewann sie ihre erste Goldmedaille bei den Paralympics in Nagano und in Vancouver 2010 errang sie mit ihrem Begleitläufer Thomas Friedrich fünf Mal olympisches Gold.

Ein Jahr später beendete Verena Bentele ihr Studium der Neuen Deutschen Literatur mit der Note „sehr gut“, um im Beruf Fuß zu fassen, beendete sie ihre sportliche Karriere. Es folgte eine Ausbildung zum Systemischen Coach. Seit 2006 hielt sie für zahlreiche Unternehmen Vorträge über Motivation, Vertrauen, Kommunikation und Leistungsdruck und hat sich als Expertin für Personalentwicklung, Coach und Top Speaker etabliert. Ein Herzensanliegen ist es Verena Bentele, sich für den Nachwuchs einzubringen. Sie unterstützt daher verschiedene soziale Projekte. Von 2014 bis 2018 war sie die Behindertenbeauftragte der Deutschen Bundesregierung, im Mai 2018 wurde sie zur Präsidentin des Sozialverbands VdK gewählt.

Bei den Begegnungen auf Schloss Kapfenburg am 11. Oktober wird sie in ihrer Rede „Die Tonleiter zur Goldmedaille“ darüber sprechen, wie man Hindernisse im Leben akzeptieren lernt und Vertrauen trainieren kann sprechen. Musikalisch wird der Abend von Sopranistin Anna El-Khashem und Bariton Johannes Kammler gestaltet. Die beiden Sänger werden am Abend mit dem 13. Trude Eipperle Rieger-Preise für junge Gesangstalente ausgezeichnet. Im Anschluss an den offiziellen Programmteil lädt die Stiftung zu den Begegnungen und offenem Austausch in den Fruchtkasten.

Begegnungen auf Schloss Kapfenburg mit der Verleihung des 13. Trude Eipperle Rieger-Preises, Donnerstag , 18. Oktober 2018, Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Da die Sitzplatzanzahl begrenzt ist, erfolgt der Einlass zu der Veranstaltung im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal nur auf vorherige persönliche Anmeldung auf www.schloss-kapfenburg.de oder Fon +49 7363 96 18 14.

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