Montag, 19 November 2018 18:00

12,9 Kilo Kokain bei Albaner sichergestellt

 Ein empfindlicher Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität ist der Staatsanwaltschaft Ellwangen und dem Kriminalkommissariat Aalen in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg gelungen. 

Im Rahmen eines seit Monaten umfangreich geführten Ermittlungsverfahrens konnte am Mittwoch, 14.11.2018, ein 30 Jahre alter Albaner mit seinem Pkw auf der Autobahn A3 bei Aschaffenburg gezielt gestoppt und kontrolliert werden. Der 30-Jährige war als Mitglieder einer Dealerbande im Fokus der Ermittler gestanden und hatte sich auf der Fahrt von den Niederlanden in Richtung Aalen befunden. In dem von ihm benutzten Fahrzeug hatte der dringend Tatverdächtige insgesamt 12,9 kg Kokain mitgeführt, das in verschiedenen Fahrzeugteilen professional verbaut und versteckt war. Das sichergestellte Kokain entspricht etwa 32.000 Konsumeinheiten und hat einen Verkaufswert von circa 1,1 Millionen Euro.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher einen Haftbefehl erließ. Der Albaner wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Er war unter falscher Identität im Raum Ludwigshafen gemeldet und hatte sich als italienischer Staatsbürger ausgegeben.

Der Albaner steht im Verdacht als Mitglied einer Dealerbande aus dem Raum Aalen gezielt Kokain aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt und hier einen schwunghaften Handel betrieben zu haben.

Drei weitere Mitglieder der Bande im Alter von 21, 22 und 53 Jahren, wurden bereits Ende September festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. (Siehe hierzu auch die Pressemitteilung vom 04.10.2018.)

Die Bande hatte sich darauf spezialisiert das Rauschgift in unauffälligen, scheinbar von Familien genutzten Autos zu verstecken und diese hierfür umzubauen. Die Verstecke waren so gestaltet, dass sie in einer gewöhnlichen Polizeikontrolle nicht erkennbar waren und nur mit Hilfe technischer Mittel zu öffnen sind. Bei dem sichergestellten Kokain handelt es sich um die größte Menge, die jemals in einem Ermittlungsverfahren des Polizeipräsidiums Aalen beschlagnahmt werden konnte.

Hierzu der Leitende Kriminaldirektor der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen, Reiner Möller: "Die intensiven und mit viel Engagement geführten Ermittlungen meiner Kolleginnen und Kollegen vom Kriminalkommissariat Aalen haben Wirkung gezeigt und diesen Erfolg erst möglich gemacht. Der Fall zeigt, wie wichtig geduldige und langwierige Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität ist, das wir im Übrigen auch als einen Schwerpunkt der Kriminalitätsbekämpfung gesetzt haben. Hierzu sind auch lokale Rauschgiftermittlungsgruppen unersetzbar."

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In der Wohnung des 59-jährigen Deutschen wurde von der Kriminalpolizei neben einem mit Schwarzpulver gefüllten Metallrohr, ein nicht funktionsfähiges Maschinengewehr, Gewehrmunition, eine selbst gebaute Abschussvorrichtung und kleinere Mengen Schwefel, Wasserstoffperoxid und Paraffin sichergestellt. Die Ermittler waren aufgrund eines Zeugenhinweises am Donnerstagabend auf die Spur des Mannes gekommen. Er wurde noch am selben Abend wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz festgenommen und seine Wohnung wurde durchsucht. Der 59-Jährige wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Hinweise auf ein politisch oder religiös motiviertes Handeln liegen nicht vor. Was der Mann mit den sichergestellten Gegenständen beabsichtigte ist noch Gegenstand Ermittlungen. Er selbst hat sich bislang zur Sache nicht geäußert.

 

 

 

 

Publiziert in Behörden

Nicht neu, aber wohl für die Täter immer noch profitabel ist die Masche der betrügerischen Erpresser-Mails. Derzeit erstatten wieder mehrere Bürger Anzeige, die von den Unbekannten per Mail darüber "unterrichtet" werden, dass sie über ihren jeweiligen Computer bei sexuellen Handlungen gefilmt wurden. Um eine Einstellung der kompromittierenden Filme ins Internet zu vermeiden, sollten die Angeschriebenen innerhalb von 72 Stunden Bitcoins (digitale Währung) überweisen. Tatsächlich neu ist, dass die Betrüger nun 1000 Euro erpressen möchten; bei den gleichartigen Mails in der Vergangenheit wurden "nur" 500 Euro gefordert. Sollten auch Sie einer derartigen Erpressung zum Opfer gefallen sein, bezahlen Sie auf keinen Fall, sondern erstatten Sie Anzeige bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle.

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Montag, 22 Oktober 2018 18:00

Aktion „Sicher wohnen - Einbruchschutz“

Kostenlose Beratung zum Thema „Sicher wohnen“ in der mobilen Beratungsstelle des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg auf dem Marktplatz.
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg bietet jedes Jahr kostenlos zum Thema „Einbruchschutz“ wertvolle Tipps und Hinweise zur Sicherheit und zu technischen Sicherheitseinrichtungen in der mobilen 
Beratungsstelle auf dem Marktplatz. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse besuchte am Mittwoch, 17. Oktober, die mobile Beratungsstelle und informierte sich über die Neuigkeiten. 

Zum eigenen Schutz sollte man sich Rat beim Fachmann einholen und Irrtümer ausräumen: „Was ist bei mir schon zu holen?“ beruhigen sich noch immer viele Bürgerinnen und Bürger und schieben den Gedanken an einen Einbruch weg. Man glaubt nur zu gerne, dass ihr Haus für Einbrecher uninteressant ist.

Einbrecher nutzen in erster Linie günstige Gelegenheiten und einfache Sicherungen, wie schlecht gesicherte Türen, Fenster oder Terrassentüren rigoros aus. Nach einem Einbruch ist der Schock groß, die Privatsphäre ist verletzt und das Sicherheitsgefühl geht verloren. Auch psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, wiegen oft noch schwerer als der materielle Schaden. 

Eine Vorbeugung ist möglich. Über die Hälfte der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt, weil die angegangenen Häuser und Wohnungen sachgemäß gesichert waren. 
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Freitag, 19 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 19.10.2018

Schwäbisch Gmünd: Hakenkreuz gesprüht

 Wie der Polizei erst am Dienstag bekannt wurde, sprühten Unbekannte mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz auf den Fußweg zwischen dem Wohngebiet Riedäcker sowie dem Schulzentrum Strümpfelbach . Erste Ermittlungen ergaben, dass die Tat wohl bereits in der Nacht vom 4. auf 5. Oktober verübt wurde. Hinweise auf die Verursacher liegen bislang nicht vor und werden vom Polizeiposen Bettringen unter Telefon 07171/7966490 entgegen genommen.

Essingen: Tank bei Unfall abgerissen

Ein 28 Jahre alter Fahrer eines Sattel-Lkws befuhr am Donnerstag gegen 15.20 Uhr den Abschnitt der B29 von  Mögglingen in Richtung Essingen. Dabei erkannte er die auf Höhe Hermannsfeld aufgrund der Baustelle geänderte Streckenführung zu spät. Anstatt nach rechts auf den neuen Teil der B29 zu fahren, fuhr er geradeaus in Richtung der alten Strecke zur Hermannsfelder Brücke. Hierbei kreuzte er die Gegenfahrspur, sodass er mit einem entgegenkommenden 29 Jahre alten Traktor-Fahrer zusammenstieß. Hierdurch wurde der Tank des Lkws abgerissen sowie der Sattelauflieger beschädigt. Der Kraftstoff des Lkws lief komplett aus (Menge noch unbekannt). Ob deswegen das Erdreich abgegraben werden muss, bedarf Stand 16.30 Uhr erst noch der weiteren Abklärungen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Nennenswerte Behinderungen für den fließenden Verkehr entstanden nicht, da die Fahrzeuge auf der alten Strecke standen. Beide Fahrer bleiben unverletzt. Neben der Polizei befanden sich die Feuerwehr aus Essingen sowie Vertreter der Straßenmeisterei im Einsatz.

Essingen: Unfall mit Rettungswagen

Eine im Einsatz befindliche 20 Jahre alte Fahrerin eines Rettungswagens war am Donnerstag auf der B29 zwischen Essingen und Aalen mit Sondersignal unterwegs. Im Bereich einer dortigen Baustelle streifte sie gegen 11.10 Uhr beim Vorbeifahren einen Hyundai, der von einer 47-Jährigen gelenkt wurde. Dabei entstanden rund 3000 Euro Schaden.

Schwäbisch Gmünd: Drei Kennzeichendiebstähle - Polizei sucht Zeugen

Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd von drei geparkten Fahrzeugen jeweils das hintere Kennzeichen entwendet. In der Willy-Schenk-Straße wurde an einem Opel das Kennzeichen M-AU 3038 sowie von einem Ford Focus, der in der Bergstraße abgestellt war, das Kennzeichen AA-WU 264 entwendet. Im selben Zeitraum wurde in Lorch an einem graumetallic-farbenen BMW das hintere Kennzeichen WN-L 8088 entwendet, der im Bereich Wachthaus abgestellt war. In allen Fällen bittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.

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Mittwoch, 17 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 17.10.2018

Tödlicher Verkehrsunfall bei Schwäbisch Gmünd vermutlich absichtlich herbeigeführt.

Bezüglich des gestrigen Verkehrsunfalls auf der B 29 zwischen Iggingen und Schwäbisch Gmünd gehen die Ermittlungsbehörden derzeit davon aus, dass der Fahrer des BMW den tödlichen Unfall und den Frontalzusammenstoß mit dem LKW absichtlich selbst herbeigeführt hat. Der verstorbene Fahrer des PKW ist bislang noch nicht eindeutig identifiziert. Die Identifizierung ist sehr aufwändig. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Polizei dauern noch an.

Ellwangen:  zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Ein 22 Jahre alter Citroen-Fahrer befuhr am Mittwoch gegen 6:30 Uhr die L2220 in Richtung Ellwangen. In einer langgezogenen Rechtskurve auf Höhe Raststatt geriet er nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 46-Jähriger versuchte mit seinem VW Transporter nach links auszuweichen, um einen Unfall zu verhindern. Auch der Citroen-Fahrer erkannte die Gefahr und versuchte wieder nach rechts auf seine Spur zurück zu lenken. Durch beide Ausweichbewegungen in dieselbe Richtung  kam es zu einem Frontalzusammenstoß. Der 22-jährige Mann wurde in seinem PKW eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Schwer verletzt wurde er vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der VW Fahrer wurde leicht verletzt. Die L2220 musste bis 9:00 Uhr vollgesperrt werden, eine Umleitung wurde eingerichtet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 10000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Schwäbisch Gmünd: Fenster durch Feuer beschädigt

Feuerwehr und Polizei rückten am frühen Mittwochmorgen zu einem Feuer bei der Pädagogischen Hochschule in die Oberbettringer Straße aus. Dort gerieten an der Westseite  gegen 2.20 Uhr Holzpaletten und Holzscheite in Brand, wodurch Fensterscheiben beschädigt wurden. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.  Die Wehr war mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort. Den Feststellungen nach, hatten sich an der Örtlichkeit Personen getroffen und vermutlich ein kleineres Treffen abgehalten. Hierbei wurde vermutlich vergessen, das Feuer gänzlich zu löschen bzw. geriet dieses außer Kontrolle. Trotz eingeleiteter Fahndung konnten keine Personen mehr im Umkreis festgestellt werden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.

Abtsgmünd: Tankpistole vergessen

Ein 44-Jähriger verursachte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr einen Sachschaden von rund 500 Euro, als er nach der Betankung seines Pkw Mercedes Benz in der Hohenstadter Straße die Zapfpistole im Tank vergaß und vorwärts wegfuhr. Der Schlauch riss dadurch von der Pistole ab.

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Dienstag, 16 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 16.10.2018

Schwäbisch Gmünd: Tödlichem Verkehrsunfall

Wie bereits berichtet hat sich am Dienstagvormittag zwischen Iggingen und Schwäbisch Gmünd ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein BMW-Fahrer hatte gegen 11:00 Uhr die B 29 in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd befahren, als er auf Höhe Hussenhofen trotz Überholverbot und Gegenverkehr ein vorausfahrendes Fahrzeug überholte und mit einer ordnungsgemäß entgegenkommenden Sattelzugmaschine eines 29-jährigem frontal zusammenstieß. Der Autofahrer wurde in seinen stark deformierten BMW eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der BMW war bereits im Vorfeld durch gefährliche Überholmanöver aufgefallen.

Der Lkw-Fahrer wurde zur Untersuchung und ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtsachschaden wurde auf circa 150.000 Euro beziffert.

Die B 29 ist mit Stand 13:30 Uhr immer noch gesperrt, der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Bei dem Unfall waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit 9 Fahrzeugen, die Straßenmeisterstelle, das Kriseninterventionsteam des DRK, mehrere Polizeistreifen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Aalen: Alkoholisiert Auto gefahren

Beamte des Aalener Polizeireviers stoppten am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr in der Hegelstraße einen Pkw Hyundai, dessen rechter Vorderreifen platt war. Als die Lenkerin des Fahrzeuges bemerkte, dass sich ein Polizist ihrem Fahrzeug näherte, beschleunigte sie und fuhr davon. Auch mehrfache Haltesignale ignorierte die 32-Jährige und bog in die Schellingstraße ein. Erst dort hielt sie ihren Pkw an. Bereits bei der Ansprache nahmen die Ordnungshüter deutlichen Alkoholgeruch bei der Frau wahr. Sie gab an, den defekten Reifen sehr wohl bemerkt zu haben und diesen zu Hause reparieren zu lassen. Die 32-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen nachdem erste Tests ergaben, dass sie mit über zwei Promille am Steuer saß; ihr Führerschein wurde einbehalten.

Aalen-Hofen: Fahrzeugscheibe eingeschlagen - hochwertige Werkzeuge entwendet

In der Zeit zwischen Montagabend 18.10 Uhr und Dienstagmorgen 6.25 Uhr schlugen Unbekannte die Seitenscheibe eines Pkw Toyota ein, der im Haldenweg geparkt war. Aus dem Fahrzeug entwendeten die Täter offenbar zielgerichtet hochwertige Baumaschinen (Hilti Bohrmaschine, Wirth Akku Flex, Hilti Akkubohrschrauber) im Wert von rund 2500 Euro. Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro, da die Täter zunächst versuchten, die Schiebetüren aufzuhebeln. Hinweise nimmt das Polizeirevier Aalen, Tel.: 07361/5240 entgegen.

Mögglingen: Unter Alkoholeinfluss mit Fahrrad unterwegs

Ein unter Alkoholeinfluss stehender 70-jähriger Radfahrer, der am Montagabend gegen 21.10 Uhr auf dem Fahrradweg der Bergstraße unterwegs war, übersah zwischen der Böbinger Straße und dem Kellerweg einen aufgestellten Poller und blieb mit seinem Pedal an diesem hängen und stürzte. Er musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen.

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Freitag, 12 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 12.10.2018

Rainau: Mann tot aufgefunden

Ein 68 Jahre alter Mann wurde am Donnerstag gegen 11.30 Uhr von einem Spaziergänger tot im Bucher Stausee aufgefunden. Der Mann trieb in Ufernähe und wurde von Kräften der Feuerwehr Ellwangen an Land geholt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Todesumständen aufgenommen. Es liegen keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor.

Lorch: Motorradfahrerin tödlich verunglückt

Eine 26-jährige Motorradfahrerin befuhr am Donnerstag, gegen 18:00 Uhr, die Landesstraße 1154 von Bruck in Richtung Lorch. Im Bereich einer Rechtskurve kam sie, nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen, mutmaßlich aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab, stürzte und erlitt tödliche Verletzungen. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.

Aalen: Wieder Anrufe von falschen Microsoft-Mitarbeitern

Mehrere Aalener Bürger erhielten am gestrigen Donnerstag Anrufe von angeblichen Mitarbeitern der Firma Microsoft. Den Angerufenen erzählten sie, dass auf deren PC Viren gefunden wurden. Um diese zu beseitigen, baten sie um Fernzugriff auf die jeweiligen Rechner. Zwei der angerufenen Personen kamen dieser Bitte nach und gewährten den Zugriff. Eine 69-Jährige nannte dem Anrufer tatsächlich ihre Kreditkarten-Nummer, damit dieser 90 Euro für die angebliche Sicherheitssoftware abbuchen konnte. Eine weitere Frau legte richtigerweise den Hörer auf, als der Anrufer um die Daten bat.

Mutlangen: Keinen Führerschein

Zwei verletzte Fahrzeuginsassen und ein Gesamtschaden von rund 6000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr ereignete. Zur Unfallzeit befuhr eine 18-Jährige mit einem Pkw Opel Corsa die B 298 zwischen Spraitbach und Schwäbisch Gmünd. Zeugenaussagen zufolge war die junge Frau hier mit einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h unterwegs. In einer Rechtskurve verlor die 18-Jährige die Kontrolle über den Pkw, der daraufhin nach links von der Straße abkam und rund 5 Meter eine Böschung hinabfuhr, wo er auf dem Dach zum Liegen kam. Sowohl die Unfallverursacherin, als auch ihre 20 Jahre alte Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt; beide Frauen wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die 18-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

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Donnerstag, 11 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 11.10.2018

Abtsgmünd: Mädchen sexuell bedrängt

Ein elfjähriges Mädchen wurde am Dienstagmittag von einem unbekannten Mann sexuell bedrängt. Das Mädchen lief um kurz vor 13 Uhr auf dem  Kreuzweg, zwischen der Straße Meisenberg und Knöcklestraße, nach Hause. Der  junge Mann lief zunächst an dem Kind vorbei, drehte sich dann um und zeigte hierbei seinen Penis vor. Er bedrängte es auch, rannte aber dann in Richtung der Ortsmitte davon, nachdem die Elfjährige mit der Polizei drohte. Der Täter wird als etwa 18 bis 19 Jahre alt geschätzt, war schlank und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Er war bekleidet mit einer Jeans sowie einer schwarzen Sweatjacke. Er hatte einen auffälligen Gang, indem er wohl stark über die Außenkanten seiner Füße lief. Zudem trug er eine Brille, über die er zusätzliche Sonnengläser bzw. eine zweite Sonnenbrille trug. Die Brille soll auffallende Streifen an der Seite gehabt haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07361/5800 um weitere Hinweise auf den Täter.

Aalen: Besuch bei Polizei mit zweieinhalb Promille

So etwas kommt auch nicht alle Tage vor: am Mittwochmorgen gegen 00.15 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit einem Mountainbike aus Richtung Johann-Gottfried-Pahl-Straße auf den Hof des Polizeireviers Aalen ein und drehte hier ein paar Runden. Am Fahrrad des Mannes, der deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, war kein Licht vorhanden. Auf Nachfrage konnte er keinen Grund nennen, weshalb er zum Revier gefahren war. Im Verlauf des Gespräches mit einer Polizeibeamtin rückte er damit heraus, dass er das von ihm benutzte Fahrrad vor einigen Monaten entwendet habe. Der 29-Jährige musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen; das Mountainbike wurde sichergestellt.

Schwäbisch Gmünd: Auto überschlug sich bei Unfall

Eine 18-jährige DACIA-Fahrerin befuhr am Donnerstagmorgen,  gegen 07:15 Uhr, die Kreisstraße 3268 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Großdeinbach. Hierbei kam sie vor der Abzweigung nach Kleindeinbach alleinbeteiligt aus bislang ungeklärten Gründen am Beginn einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der dortigen Böschung. Durch eine hinterherfahrende Zeugin konnte schnell Hilfe gerufen werden. Die 18 Jährige wurde dabei leicht verletzt und wurde zur weiteren Behandlung in die Stauferklinik eingeliefert. Der DACIA war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wurde auf circa 5.000 Euro beziffert. Da zunächst unklar war, ob die Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt war, rückte die Feuerwehr mit aus. Glücklicherweise war lediglich die Fahrertüre verklemmt und die 18 Jährige konnte ohne größeren Eingriff aus dem Fahrzeug aussteigen. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde die Straßenmeisterei verständigt.a

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Dienstag, 09 Oktober 2018 18:30

Aktuelle Polizeimeldungen vom 09.10.2018

Aalen: Mutmaßlicher Sexualstraftäter in Untersuchungshaft

Nachdem am 01.10.18 ein elfjähriges Mädchen massiv sexuell bedrängt worden war, befindet sich der mutmaßliche Täter - ein 36 Jahre alter Mann - mittlerweile in Untersuchungshaft. Das Mädchen befand sich an diesem Tag gegen 07.15 Uhr auf dem Weg zur Schule und lief den Fußweg hinter dem Hallenbad in Richtung der Max-Eyth-Straße.

Hierbei folgte der Mann dem Mädchen, hielt es dann im Bereich eines Treppenaufgangs fest und berührte das Opfer unsittlich. Durch Schreie des Mädchens wurden Passanten auf den Vorfall aufmerksam. Der Täter flüchtete daraufhin. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei konnte an den Folgetagen der mutmaßliche Täter ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen erwirkte sodann einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Der 36-Jährige wurde am 8.10.18 in der Hirschbachstraße in der Nähe seines Wohnortes festgenommen und anschließend dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Alfdorf / Lorch: 30-Jähriger nach Tätlichem Angriff auf Polizeibeamte in U-Haft - 3 Polizeibeamte verletzt

Ein 30 Jahre alter Mann hat sich am späten Samstagabend nach einer Flucht mit dem Pkw seiner Festnahme widersetzt und dabei drei Polizeibeamte verletzt. Jetzt befindet er sich in Untersuchungshaft.

Der 30-Jährige befuhr gegen 23:00 Uhr mit einem VW in Alfdorf die Leineckstraße und sollte von einer Schorndorfer Streifenbesatzung kontrolliert werden. Hierbei missachtete er die Anhaltezeichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Daraufhin wurden mehrere Streifenbesatzungen hinzugezogen, so dass der VW in Lorch auf Höhe des Klosters gestoppt werden konnte. Als der 30 Jahre alte Fahrer durchsucht werden sollte, wehrte er sich massiv und schlug einem Polizeibeamten in das Gesicht und zog diesem an den Haaren. Der Mann musste durch mehrere Beamte überwältigt werden, wodurch seine Gegenwehr ein 33 Jahre alter Polizeibeamter eine Knochenabsplitterung am Handgelenk und eine Beamtin Prellungen und Schürfungen erlitt. 

Der 33-Jährige Beamte und seine Kollegin mussten zur Behandlung in das Krankenhaus verbracht  werden und sind aufgrund der erheblichen Verletzungen derzeit nicht dienstfähig.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Täter unter Alkoholeinfluss stand, über keine erforderliche Fahrerlaubnis verfügt und an dem VW falsche Kennzeichen angebracht hatte. Die Ermittlungen zur Herkunft des VW dauern noch an. Der 30-Jährige Deutsche mit osteuropäischen Wurzeln ist vielfach vorbestraft und steht unter Bewährung. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeireviers Schorndorf dauern an.

Die Gewalt gegen Polizeibeamte hat im Zuständigkeitsbereich der Polizeipräsidiums Aalen (Landkreise Rems-Murr, Ostalb und Schwäbisch Hall) in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Im vergangenen Jahr 2017 wurden 287 Gewaltstraftaten gegen Polizeibeamte erfasst, wodurch 540 Polizeibeamte Opfer von Straftaten wurden. 127 Polizeibeamte waren hierbei durch Angriffe verletzt worden, ein Polizeibeamter sogar schwer.

Aalen-Wasseralfingen: Tätliche Auseinandersetzung

Tätliche Auseinandersetzung Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 67 und 70 Jahre alten Brüdern, erlitt der Ältere der beiden am Montagnachmittag eine blutende Wunde am Kopf. Offenbar hatte der 67-Jährige ihn mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen Der 70-Jährige wurde zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat gegen den jüngeren Bruder ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Neresheim: Zigarettenautomat gesprengt

Bereits am vergangenen Freitag oder Samstag sprengten Unbekannte vermutlich mit einem Feuerwerkskörper einen Zigarettenautomaten, der auf einem Betriebsgelände in der Straße Im Riegel aufgestellt war.

Der Automat wurde von den Tätern komplett leer geräumt. Erst am Montag bemerkte ein Zeuge den gesprengten Automaten und verständigte die Polizei. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens und den von den Tätern erbeuteten Geldbetrag können noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise bitte an den Polizeiposten Neresheim, Tel.: 07326/919001.

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