Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 findet um 11.00 Uhr ein kostenloses Werkstattkonzert der Stadtkapelle Tailfingen unter der Leitung von Musikdirektor Alain Wozniak auf Schloss Kapfenburg statt. Das Konzert ist der Abschluss des Probenwochenendes, das die Stadtkapelle Tailfingen zur Vorbereitung auf ihr bevorstehendes Herbstkonzert nutzt, welches ganz im Zeichen der Musik Spaniens steht.

Die Stadtkapelle Tailfingen ist ein Blasorchester auf dem Niveau der Höchststufe aus Albstadt auf der Schwäbischen Alb. Die rund 60 Mitglieder des Orchesters pflegen ein breites Repertoire traditioneller Blas- und Unterhaltungsmusik, überwiegend jedoch im Bereich der sinfonischen Blasmusik. Gegründet 1887, ist die Stadtkapelle Tailfingen eines von sieben in der Stadt Albstadt ansässigen Blasorchestern.

Musikdirektor Alain Wozniak wurde 1958 in Lens/Frankreich geboren und betreut die Stadtkapelle Tailfingen seit Januar 2018. Neben der Stadtkapelle Tailfingen dirigiert er auch das Symphonische Jugendblasorchester Friedrichshafen, mit welchem er bereits zahlreiche internationale Musikwettbewerbe gewonnen hat. Alain Wozniak studierte Klarinette an der Hochschule für Künste in Berlin und Dirigat an den Konservatorien von Lille, Straßburg und Feldkirch. Während seiner Zeit in Berlin war er Dozent für Klarinette und Ensemble an der Hochschule für Musik Berlin und 1. Klarinettist im Theater des Westens.

Auszug aus dem Programm:

Spain (Chich Corea)

The Bells of Sagrada Familia (Satoshi Yagisawa)

Costa Del Sol (David Shaffer)

Pasodobles Para Santa Cecilia y los Heroes de Espana

Spanish Fever (Jay Chattaway)

Arsenal (Jan Van der Roost)

Let me Entertain You (Arr. Don Campbell)

Eighties Flash Back (Arr. Paul Murtha)

 

Viva España! - Werkstattkonzert der Stadtkapelle Tailfingen. Sonntag, den 21. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zur Stadtkapelle Tailfingen gibt es unter www.stadtkapelle-tailfingen.de.

Publiziert in Lauchheim
Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist eine der bedeutendsten und erfolgreichsten Veranstaltungen für junge Musiker. Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim und Waldstetten statt. Junge Musiker können sich ab sofort anmelden!

Der Wettbewerb Jugend musiziert ist seit über fünf Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Musiklebens in Deutschland. Auch in diesem Jahr bietet er jungen Nachwuchsmusikern eine Möglichkeit, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Nun ist der Startschuss zum 56. Regionalwettbewerb gefallen. Die Kategorien, in denen die jungen Musiker antreten, wechseln alle drei Jahre. Beim aktuellen Wettbewerb sind folgende Wertungskategorien ausgeschrieben:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug, Gesang (Pop)

Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Besondere Besetzungen: Alte Musik, Besondere Instrumente

Anmeldungen für die Region Ostwürttemberg nimmt ab sofort bis zum 15. November 2018 die Regionalgeschäftsstelle Stiftung Schloss Kapfenburg entgegen. Das Anmeldeformular findet man auf www.schloss-kapfenburg.de unter dem Menüpunkt „Jugend musiziert“. Dort stehen auch die detaillierten Bedingungen für die Teilnahme in den für 2019 ausgeschriebenen Kategorien.

Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim statt. Der Wettbewerb für die Wertung Schlagzeug-Ensemble wird in der Musikschule in Waldstetten durchgeführt.

Bewertet werden die Teilnehmer von einer Jury aus Fachleuten für die jeweiligen Instrumente. Unterstützt wird der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim und von den Städten Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Giengen.

Publiziert in Lauchheim
Bei den diesjährigen Begegnungen auf Schloss Kapfenburg ist Verena Bentele zu Gast. Die blinde Spitzensportlerin und Präsidentin des Sozialverbands VdK wird darüber sprechen, wie man Hindernisse im Leben akzeptieren lernt und Vertrauen trainieren kann. Die Veranstaltung, bei der 13. Trude Eipperle Rieger-Preis verliehen wird, findet am 18. Oktober statt. Der Eintritt ist frei.

„Man sollte alles ausprobieren.“ Nach diesem Motto lebt Verena Bentele. Von Geburt an blind, kann sie nur hell und dunkel erkennen. Stark gemacht hat die spätere Spitzensportlerin ihre Kindheit in einem Sechs-Häuser-Dorf am Bodensee. Auf dem elterlichen Demeter-Bio-Bauernhof, zwischen Äpfel und Hopfen, konnte sie sich austoben, mit anpacken, Verantwortung übernehmen und selbständig werden. „Ich habe tolle Eltern, die uns Kindern sehr viel zugetraut haben.“ Im Sommer war die Familie zum Wandern in den Alpen unterwegs, im Winter machte sie Skiausflüge. So stand Verena Bentele mit drei Jahren erstmals auf Alpinskiern.

Gemeinsam mit ihren älteren Brüdern Johannes und Michael, der aufgrund eines Gendefekts ebenfalls blind ist, fuhr sie Tandem und Rollschuhe, kletterte auf Bäume und über Dächer. Dass ihr sehender Bruder schneller war, entfachte ihren Wettkampfgeist. Ihre Grenzen zu erkennen und zu erweitern, lernte sie auf dem Bauernhof. Genauso zusammen zu arbeiten und Vertrauen in andere Menschen zu haben: Ohne Begleitläufer, die sie bis zu 70 Stundenkilometer schnell durch die Loipen geführt haben, wäre sie nie zum Superstar des Behindertensports aufgestiegen.

Mit dem Skilanglauf begann Bentele im Alter von zehn Jahren, bald darauf mit Biathlon. Dann ging es Schlag auf Schlag: Mit 15 war sie Europameisterin, mit 16 gewann sie ihre erste Goldmedaille bei den Paralympics in Nagano und in Vancouver 2010 errang sie mit ihrem Begleitläufer Thomas Friedrich fünf Mal olympisches Gold.

Ein Jahr später beendete Verena Bentele ihr Studium der Neuen Deutschen Literatur mit der Note „sehr gut“, um im Beruf Fuß zu fassen, beendete sie ihre sportliche Karriere. Es folgte eine Ausbildung zum Systemischen Coach. Seit 2006 hielt sie für zahlreiche Unternehmen Vorträge über Motivation, Vertrauen, Kommunikation und Leistungsdruck und hat sich als Expertin für Personalentwicklung, Coach und Top Speaker etabliert. Ein Herzensanliegen ist es Verena Bentele, sich für den Nachwuchs einzubringen. Sie unterstützt daher verschiedene soziale Projekte. Von 2014 bis 2018 war sie die Behindertenbeauftragte der Deutschen Bundesregierung, im Mai 2018 wurde sie zur Präsidentin des Sozialverbands VdK gewählt.

Bei den Begegnungen auf Schloss Kapfenburg am 11. Oktober wird sie in ihrer Rede „Die Tonleiter zur Goldmedaille“ darüber sprechen, wie man Hindernisse im Leben akzeptieren lernt und Vertrauen trainieren kann sprechen. Musikalisch wird der Abend von Sopranistin Anna El-Khashem und Bariton Johannes Kammler gestaltet. Die beiden Sänger werden am Abend mit dem 13. Trude Eipperle Rieger-Preise für junge Gesangstalente ausgezeichnet. Im Anschluss an den offiziellen Programmteil lädt die Stiftung zu den Begegnungen und offenem Austausch in den Fruchtkasten.

Begegnungen auf Schloss Kapfenburg mit der Verleihung des 13. Trude Eipperle Rieger-Preises, Donnerstag , 18. Oktober 2018, Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Da die Sitzplatzanzahl begrenzt ist, erfolgt der Einlass zu der Veranstaltung im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal nur auf vorherige persönliche Anmeldung auf www.schloss-kapfenburg.de oder Fon +49 7363 96 18 14.

Publiziert in Lauchheim
Mittwoch, 03 Oktober 2018 09:00

Schloss Kapfenburg: Harfenklänge zum Herbst

Im Oktober gibt es ein weiteres Werkstattkonzert in unseren historischen Mauern:

Freitag, den 05. Oktober 2018
Sursum Chordas
Harfenensemble der Musikschule Stuttgart
18.30 Uhr, Fürstensaal
Eintritt frei

Harfenklänge zum Herbst

Das Ensemble Sursum Chordas ("empor die Saiten", ein Variation des lateinischen sursum corda) wurde 2011 gegründet. Es besteht aus derzeitigen und ehemaligen Schülern der Harfenklasse der Stuttgarter Musikschule und wird von Lucia Cericola geleitet. Die Besetzung besteht aus 16 Harfen, eine nicht alltägliche Erscheinung mit einer ganz besonderen Klangfarbe.

Das Ensemble trat schon beim Musikfest der Bachakademie Stuttgart, im Kloster Ochsenhausen, auf Schloss Weikersheim  und in der Stuttgarter Liederhalle auf. Auf Schloss Kapfenburg gibt Sursum Chordas regelmäßig Werkstattkonzerte. Die aktuelle Probephase ist als Vorbereitung für den Wettbewerb Jugend Musiziert 2019 vorgesehen, bei dem drei Harfen-Ensembles in unterschiedlichen Altersstufen antreten werden. Die jüngste Spielerin ist 7 Jahre alt, die älteste 17.

Beim Werkstattkonzert im Fürstensaal spielen die jungen Musiker Werke aus verschiedenen Harfentraditionen: Teile aus Vivaldis  „Die vier Jahreszeiten“ werden zu hören sein, aber auch Minimal music von Philip Glass, Werke von Ludovico Einaudi, die berühmte  Malaguena von Ernesto Lecuena sowie traditionelle irische Musik und weitere spannende Kompositionen.

Lucia Cericola

Lucia Cericola wurde in Mailand geboren, wo sie ihr Harfenstudium am „Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi“ bei den Professorinnen Gioiola Parenti und Giuliana Albisetti mit dem Diplom abschloss. Ihre musikalische Ausbildung ergänzte sie durch ein Kompositionstudium sowie Meisterkurse, unter anderem am „Conservatoire superieur“ in Genf. Seit 1985 lebt sie in Stuttgart. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit an der Stuttgarter Musikschule gastiert sie als Harfenistin unter anderem beim SWR, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Kammerorchester.


Werkstattkonzert von Sursum Chordas. Freitag, den 05. Oktober 2018, 18.30 Uhr, Fürstensaal auf Schloss Kapfenburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zum Ensemble gibt es unter www.sursumchordas.de.

Publiziert in Lauchheim
Vier Männer, vier Celli und jede Menge Filmmusik. Das sind quattrocelli. Das Ensemble beschreitet einen Weg abseits des musikalischen Mainstreams und besticht in seiner Bühnenshow durch Virtuosität, Witz und Charme. Beim Konzert auf Schloss Kapfenburg steht ihr aktuelles Album „Times“ auf dem Programm. Neben Melodien aus Filmen wie dem „Fluch der Karibik“, „Ghostbusters“ oder „Skyfall“ haben die Musiker dann unter anderem Stücke von Sergei Rachmaninow und Astor Piazzolla im Gepäck.

Begonnen hat alles 1997, noch zur Studienzeit der Ensemblemitglieder Lukas Dreyer, Matthias Trück, Tim Ströble und Hartwig Christ. Ein Stipendium der „Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft” half ihnen bei den nächsten Schritten und bald kamen Produktionen für Radio und Fernsehen hinzu. Nach Einladungen zu Festspielen wie dem „Rheingau Musik Festival” erfolgte 2004 die erste von insgesamt sieben Tourneen in die USA mit inzwischen über 150 Konzerten.

Nach ihrem Konzertdebüt 2006 in Shanghai wurde quattrocelli wiederholt nach Asien eingeladen. Auftritte in Singapur und Hong Kong folgten und im Sommer 2014 stand die erste Japantournee auf ihrem Tourplan.

Die Musik von quattrocelli wird eigens für das Ensemble arrangiert und komponiert. Dabei greifen die Musiker entweder selbst zur Feder oder arbeiten mit namhaften Komponisten zusammen. So widmete beispielsweise der weltberühmte Filmkomponist Lalo Schifrin den vier Cellisten ein eigenes Werk.

Karten für das Konzert am Donnerstag, 04. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg gibt es im Vorverkauf für 29,00 Euro unter Fon +49 7363 96 18 17, auf www.schloss-kapfenburg.de und an allen CTS-Vorverkaufsstellen.
Publiziert in Lauchheim
Das Kammermusik-Seminar des Landesverbands der Liebhaberorchester Baden-Württemberg findet seit Jahren auf Schloss Kapfenburg statt, nun laden die Dozenten auch erstmals zu einem Werkstattkonzert. Die Dozenten, das sind Peter Gries (Viola), Shi-Yu Yu-Holz (Cello) und Triantafyllos Liotis (Piano). Sie haben sich drei Werke bekannter Komponisten vorgenommen, die diese zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihres Lebens schrieben.

Brahms war beispielsweise 29, als er die erste seiner beiden Cellosonaten in e-Moll, Opus 38, während eines Sommeraufenthalts in Bad Münster am Stein schrieb. Als Vorbild gilt unter anderem die berühmte Sonate für Klavier und Violine, Köchelverzeichnis 304, in derselben Tonart von Wolfgang Amadeus Mozart.

Michael Glinka, der dank seiner Oper „Ein Leben für den Zaren“ als Vater der russischen Musik gilt, schrieb seine Bratschensonate zwischen 1824-1828, also mit Anfang 20, vor seinem längeren Studienaufenthalt in Italien. Beiden Instrumenten klangschön auf den Leib geschrieben, blieb das Werk indes unvollendet. Dies wohl auch, weil die klassische Form der Sonate, die von Beethoven zur Vollendung geführt wurde, durch dessen große Werke an ihre Grenze geführt wurde. 

Noch in Bonn, nämlich 1795, entstand das Sextett für 2 Hörner und Streicher des damals 25jährigen Ludwig van Beethovens. Komponiert hat er es wahrscheinlich für Kollegen der Hofkapelle. Das Werk steht noch ganz unter dem Einfluss Wolfgangs Amadeus Mozarts, bei dem Beethoven gerne studiert hätte. Veröffentlicht wurde es erst in sehr viel später durch Nikolaus Simrock in Wien, was die hohe Opuszahl erklärt. Der Freund und Verleger war es auch, der mit Zustimmung des Komponisten eine Bearbeitung für Klaviertrio anfertigte.

„Jugendwerke – Jugendsünden? - Kammermusik von Beethoven, Glinka und Brahms“. Werkstattkonzert der Dozenten des Landesverbands der Liebhaberorchester Baden-Württemberg, Tag der Deutschen Einheit, Mittwoch, den 03. Oktober 2018 um 19.00 Uhr. Der Eintritt zum Konzert im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg ist frei.

Publiziert in Lauchheim
Zwei Länder, zwei alte Anwesen, ein Problem. Was tun mit der historischen Anlage? Ihren ursprünglichen Zweck hatten beide lange verloren und standen größtenteils leer, statt Menschen hielt Verfall Einzug in den einst belebten Mauern - Schloss Kapfenburg bei Lauchheim und das französische Kloster Royaumont in der Nähe von Paris.  

Während die ehemalige Deutschordensfeste Schloss Kapfenburg immerhin unzerstört blieb, diente Royaumont nach der Französischen Revolution stellenweise sogar als Steinbruch für eine Fabrik. Die Ruinen der Abteikirche erinnern bis heute daran, der Rest ist in diesem Fall zwar auch Geschichte, hauptsächlich jedoch Musik.

Denn heute beherbergen beide Orte Kulturzentren, beide sind Heimat privater Stiftungen, die sich der Musik und allem voran der Förderung junger Musiker verschrieben haben. So proben auf Schloss Kapfenburg Orchester und Chöre von Musikschulen, allgemeinbildenden Schulen und Vereinen, es ist der Stammsitz der Jungen Philharmonie und des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg. In Royaumont finden junge Musiker ein Zuhause, die bereits eine Laufbahn zum Profi eingeschlagen haben und dort ihre Studien vertiefen, Kontakte knüpfen und sich austauschen können.

Beide Einrichtungen werden von öffentlichen Partnern und Privatpersonen gefördert, zu 100 % lässt sich die Finanzierung der kulturellen Aktivitäten durch diese Gelder jedoch von keiner der Stiftungen aufstellen. Daher betreiben die Häuser zusätzlich Restaurants und stellen die Räumlichkeiten für Feiern und Tagungen zur Verfügung. Ein Konzept das funktioniert – und verbindet. Ende September ist eine Delegation aus Frankreich für 3 Tage Gast auf Schloss Kapfenburg. Unter ihnen auch Mitglieder des Barockensembles Le Caravansérail. Denn dieses hat seinen Ursprung in Royaumont: die Musiker sind ehemalige Stipendiaten.

Hergestellt wurde der Kontakt zwischen den Stiftungen von Irmgard Heller. Die ehemalige Leiterin der Musikschule Aalen setzt sich seit Jahrzehnten für die kulturelle Förderung in Deutschland und Frankreich ein.

Das Ensemble gibt im Rahmen seines Aufenthalts am 20. September ein Konzert auf Schloss Kapfenburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Suiten François Couperins und Jean-Philippe Rameaus. Karten sind unter Fon +49 7363 96 18 17, auf www.schloss-kapfenburg.de und an allen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Publiziert in Lauchheim
Der 13. Trude Eipperle Rieger-Preis für Gesangstalente geht an die Sopranistin Anna El-Khashem und den Bariton Johannes Kammler. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober im Rahmen der Begegnungen auf Schloss Kapfenburg statt. Der Eintritt ist frei. Ein Sopran, ein Bariton, zwei herausragende Stimmen - mit Anna El-Khashem und Johannes Kammler erhalten auch in diesem Jahr wieder zwei außergewöhnliche junge Talente den Trude Eipperle Rieger-Preis.

Anna El-Khashem, geboren in 1996 im russischen Sankt Petersburg, studierte am Staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt und nahm an mehreren Meisterkursen teil. Sie debütierte am Theater des Konservatoriums als Louisa in Prokofiews „Verlobung im Kloster“. Ihr internationales Debüt fand als Solistin bei den Bregenzer Festspielen 2016 statt, seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Neben Barbarina in Mozarts „Le nozze di Figaro“,  sang sie dort beispielsweise die Titelrolle in Rimski-Korsakows „Schneeflöckchen“ und Eve in „Der zerbrochene Krug“ von Ullman. In der kommenden Spielzeit kann man die Sopranistin unter anderem als Esmeralda in „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana erleben. Die Premiere wird am 22. Dezember live auf BR KLASSIK übertragen. Im Februar 2018 erhielt El-Khashem den 1. Preis sowie Sonderpreis für die beste Interpretation eines Vokalwerkes von W. A. Mozart bei dem Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg.

Johannes Kammler gehört  zu den vielversprechendsten deutschen Baritonen seiner Generation. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei den Augsburger Domsingknaben, später studierte er Gesang in Freiburg im Breisgau, Toronto und an der Guildhall School in London. In den Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 war Kammler Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und wurde im Anschluss ins dortige Ensemble übernommen. Im August debütierte er bei den Salzburger Festspielen, ab der Spielzeit 2018/2019 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Dort kann man ihn dann unter anderem als Malatesta in „Don Pasquale“ und Marcello in „La Boheme“ erleben. Im Februar 2019 folgt sein Hausdebüt als Guglielmo in einer Neuproduktion von Mozarts „Cosi“ an der Canadian Opera Company in Toronto.

Auf Schloss Kapfenburg werden die beiden Sänger am 18. Oktober nicht nur den Trude Eipperle-Rieger-Preis entgegennehmen, sondern den Abend auch musikalisch gestalten. Begleitet werden sie von der Pianistin Olga Wien. Gastrednerin bei den Begegnungen ist die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und mehrfache paralympische Siegerin Verena Bentele. 

Der attraktiv dotierte Trude Eipperle Rieger-Preis wird seit 2005 von der Trude Eipperle Rieger-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Kapfenburg und der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart verliehen. Als gestiftetes Erbe der Sopranistin Trude Eipperle Rieger (1908-1997) werden mit ihm junge Sängerinnen und Sänger gefördert, die im Bereich klassischen und zeitgenössischen Liedgutes gesanglich Außerordentliches leisten. Zu den bisherigen Preisträgern zählen heute so international erfolgreiche Künstler wie Ronan Collett, Kateryna Kasper oder das Calmus Ensemble.

Verleihung des 13. Trude Eipperle Rieger-Preises im Rahmen der Begegnungen auf Schloss Kapfenburg. Donnerstag, 18. Oktober 2018, Beginn 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Einlass zu der Veranstaltung im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal erfolgt nur auf vorherige persönliche Anmeldung auf www.schloss-kapfenburg.de oder Fon +49 7363 96 18 0.

Publiziert in Lauchheim
Frankreich zur Zeit des Barock. Der Sonnenkönig hält Hof, Versailles ist Zentrum der Macht. Und der schönen Künste. Gefördert vom Adel, entstehen zahlreiche Kompositionen. Viele der Werke bestechen bis heute mit ihrer Schönheit und gelten als Meisterwerke der Epoche.

So etwa die Suiten François Couperins oder Jean-Philippe Rameaus. Das französische Ensemble Le Caravansérail präsentiert am 20. September auf Schloss Kapfenburg eine Auswahl. 2014 vom Cembalisten Betrand Cuiller gegründet, gehört es zu den vielversprechendsten Neuentdeckungen der Barockszene. 

Eine Zeitreise gibt es an diesem Abend nicht nur ins Frankreich des 17. Jahrhunderts – Interessierte können vor dem Konzert an einer Schlossführung mit Akademiedirektor Erich W. Hacker teilnehmen und in die spannende Geschichte der ehemaligen Deutschordensfeste eintauchen. Das Geschenkpaket beinhaltet neben einer Eintrittskarte und der Schlossführung auch ein Glas Sekt.

Karten für das Konzert am Donnerstag, 20. September 2018, 19.30 Uhr im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg gibt es im Vorverkauf zu 31,00 Euro, ermäßigt ab 26,00 Euro (inkl. aller Gebühren) unter Fon +49 7363 96 18 17, auf www.schloss-kapfenburg.de und an allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das Geschenkpaket (36,00 Euro) ist auf www.schloss-kapfenburg.de sowie unter +49 7363 96 18 17 erhältlich

Publiziert in Lauchheim