Am morgigen Sonntag, 9. Dezember 2018 ab 14:30 Uhr ertönen im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen weihnachtliche Klänge. Dann findet dort nämlich zum 34. Mal das traditionelle Adventskonzert statt. Wie jedes Jahr werden hierbei vier verschiedene Musikgruppen dem Publikum ihr Können präsentieren.

So tritt neben CHORazon, dem Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Aalen unter der Leitung von Katharina Hutter, das Saxophon-Ensemble des Musikvereins Holzhausen unter dem Dirigat von Peter Rott auf. Daneben wird TIRAMISU, der Schulchor der Klosterbergschule Schwäbisch Gmünd, der von Heike Bareiß geleitet wird, auftreten. Abschließend präsentiert sich die im Jahr 1813 gegründete SHW-Bergkapelle mit ihrem Dirigenten Günter Martin Korst. 

Der Eintritt zum Adventskonzert ist frei. Alle Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises sind herzlich eingeladen.

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Kürzlich konnte Landrat Klaus Pavel im Aalener Landratsamt dem Durlanger Bürgermeister Dieter Gerstlauer zum Dienstjubiläum gratulieren und ihm eine Dankurkunde überreichen. Gerstlauer kann auf vierzig Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken.

Bürgermeister Gerstlauer startete seine berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst im September 1976 mit einer Ausbildung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst und schloss ein Studium zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst an. Nach dem Studium absolvierte er verschiedene Stationen in Ulm, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd. Im Januar 1994 wurde er bei zwei Gegenkandidaten mit großer Mehrheit zum Bürgermeister von Durlangen gewählt, wo er erst im Januar dieses Jahres zum dritten Mal wiedergewählt wurde. 

Investitionsschwerpunkte in der Amtszeit Gerstlauers waren die Sanierung der Gemeindehalle, die Erweiterung des Friedhofs, der Umbau des Lehrschwimmbads, der Bau eines Mehrzweckraums im Kindergarten, die Außen- und Generalsanierung der Christoph-von-Schmid-Schule, der Bau einer Mensa für die Schule und die Kindertagesstätte, die energetische Sanierung des Gemeindekindergartens, der Umbau und die Erweiterung der Kläranlage, verschiedene Straßensanierungen sowie die Einrichtung eines Wärmeverbunds für öffentliche Einrichtungen.

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Unter dem Motto "Du hast HIV? Damit komme ich nicht klar" stand auch in diesem Jahr die Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Fokus. Mitarbeiterinnen des Geschäftsbereichs Gesundheit der Kreisverwaltung nutzten den Anlass, um am 30. November im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd Schülerinnen und Schülern zu diesem wichtigen Thema Rede und Antwort zu stehen.

AIDS ist ein Thema, das die Jugendlichen brennend interessiert. So war am vergangenen Freitag bereits kurz nach Schulbeginn der Info-Stand des Gesundheitsamts im Foyer des Schulzentrums von zahlreichen Schülerinnen und Schülern umringt. Die aufkommenden Fragen zu HIV/AIDS waren so vielfältig wie der Inhalt der 1.500 Giveaway-Päckchen, welche bis zum Ende des Vormittags alle ihre dankbaren Abnehmer fanden. In Gruppen oder Einzelgesprächen nahmen sich sechs kompetente Mitarbeiterinnen viel Zeit, um auf alle Einzelheiten der Problematik einzugehen. Auch die Besuche der Beschäftigten des Gesundheitsamt in den Klassenzimmern, die von den Lehrern angeregt worden waren, führten schnell zu einem regen, informativen Austausch. 

Dass Aufklärung Not tut, zeigen die aktuellen Zahlen. Deutschlandweit lebten Ende 2017 geschätzt 86.100 Menschen mit HIV/AIDS, davon 10.300 in Baden Württemberg. Die darin enthaltene Zahl von rund 250 Neuinfektionen im Land verdeutlicht die wichtige Aufgabe des Gesundheitsamts, mit gezielten Beratungsangeboten gerade auf junge Menschen zuzugehen. Insbesondere eine Zahl brachte die Jugendlichen in Schwäbisch Gmünd an diesem Tag zum Nachdenken: In Deutschland gibt es geschätzt 11.400 Menschen mit HIV, die gar nicht wissen, dass sie infiziert sind.

Kontakt und Infos:

Landratsamt Ostalbkreis 
Anonyme HIV/AIDS- und STI-Sprechstunde im Geschäftsbereich Gesundheit

Aalen 
In der Agentur für Arbeit, 3.Stock
Julius-Bausch-Str. 12
Mittwoch von 14:00 - 15:30 Uhr 

Schwäbisch Gmünd
Im ehemaligen Kasernengebäude, 2. Stock
Oberbettringer Str. 166
Dienstag von 14:00 - 15:30 Uhr

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Der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreis weist alle Landwirte darauf hin, dass ein sogenannter FAKT-Vorantrag über das FIONA-System nur noch bis 17. Dezember 2018 gestellt werden kann. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft der Landkreisverwaltung unter Tel. 07961 9059-3652 gerne zur Verfügung.

"Die Teilnahme am Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) ist erfreulich gut und hat im Antragsjahr 2018 sowohl bezüglich der Anzahl der Anträge als auch bei den Teilmaßnahmen erneut stark zugelegt. Insbesondere bei den Agrarumweltmaßnahmen zeichnet sich für die diesjährige Antragstellung gegenüber dem Vorjahr ein deutlich höheres Auszahlungsvolumen ab. Auch bei den Tierwohlmaßnahmen ist 2018 ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Zur Ermittlung des Finanzmittelbedarfs für FAKT ab dem Antragsjahr 2019 war es daher erforderlich, im Spätherbst 2018 erstmals ein sogenanntes Vorantragsverfahren durchzuführen", informiert Helmut Hessenauer, Leiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft.

Durch das Vorantragsverfahren können die Finanzmittel für FAKT zum Ende der aktuellen EU-Planungsperiode präziser ausgesteuert werden. Gleichzeitig sollen die Antragsteller rechtzeitig vor Abgabe des Gemeinsamen Antrags Hinweise für die Planung ihrer Agrarumweltmaßnahmen bekommen. Es ist sowohl im Interesse der Antragsteller als auch der Verwaltung, dass die Voranträge vollständig gestellt werden. Alle Personen, die bereits bisher einen Gemeinsamen Antrag gestellt haben, wurden in einem persönlichen Anschreiben auf das FAKT- Vorantragsverfahren hingewiesen.

Mit dem Vorantragsverfahren sollen neben den bereits bestehenden FAKT-Verpflichtungen insbesondere beabsichtigte Neueinstiege, Umstiege in höherwertige Teilmaßnahmen und/oder Erweiterungen einer oder mehrerer FAKT-Teilmaßnahmen im Antragsjahr 2019 erfasst werden. Dies gilt auch für die Beantragung der ab 2019 neu angebotenen Teilmaßnahme "Blüh-, Brut- und Rückzugsflächen (Lebensräume für Niederwild)". Die Tierwohlmaßnahmen mit einer einjährigen Laufzeit sind ebenfalls zwingend im FAKT-Vorantrag voranzumelden. Werden Erweiterungen, Neueinstiege und Umstiege sowie die Tierwohlmaßnahmen nicht im Vorantrag angemeldet, können diese FAKT-Anträge nur auf Basis des bisherigen fünfjährigen Verpflichtungsumfangs bewertet werden.

Der FAKT-Vorantrag für den Antrag 2019 kann über das FIONA-System noch bis 17. Dezember 2018 gestellt werden. Die Anmeldung erfolgt wie bisher mit den bestehenden FIONA-Anmeldedaten. Für den Vorantrag wurde im FIONA der zusätzliche Menüpunkt "Vorantrag" mit entsprechenden Unterpunkten im Navigationsbaum eingerichtet. Beim "Vorantrag" reicht der Abschluss in FIONA, eine Vorlage in Papierform ist nicht erforderlich. Ein Rechtsanspruch auf eine im Vorantrag angegebene Fördermaßnahme besteht nicht. 

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Daniel Stanislaus von METALOG-Trainingtools besucht am Freitag, 7. Dezember 2018 von 9:30 bis 16:00 Uhr den Ostalbkreis und bietet zusammen mit der Koordinationsstelle Prävention des Landratsamts und der Schulsozialarbeit der Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen eine Fortbildung zu METALOG Trainingstools im Jugendtreff Streetmeet Wasseralfingen, Maiergasse 45 an.

Der Tag steht ganz im Zeichen des lebendigen, bewegten und kurzweiligen Lernens mit allen Sinnen. Wie können Erfahrungsräume geschaffen werden, in denen die Kinder unter unserem Schutz ihr Verhalten erleben und reflektieren dürfen? Wie können erfahrungsorientierte Lernprozesse inszeniert werden und wie kann ich die Klasse auch direkt im Lernprozess dabei unterstützen, zielführende Lösungen zu erarbeiten? Da die Klassen im "spielerischen" Handeln authentisches Verhalten zeigen, gelingt es, die tatsächlichen Handlungsweisen auf den Alltag der Klasse zu übertragen um daraus neue eventuell sinnvollere Verhaltensweisen abzuleiten.

Lehrkräfte lernen bewährte Materialien für folgende Themen kennen:

• Klassenregeln erarbeiten
• Konfliktfähigkeit
• Toleranz anderen gegenüber
• Kommunikationsfähigkeit
• Interkulturelle Lernerfahrungen
• Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung
• Demokratiefähigkeit

"Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ (BTV) ist unter den Leitperspektiven des Bildungsplans in Baden-Württemberg ganz weit oben zu finden. Dabei stehen u. a. Begriffe wie "Toleranz", "Konfliktbewältigung", "Interessenausgleich" und "Wertorientiertes Handeln" ganz im Vordergrund wichtiger, zu erwerbender Kompetenzen. "Wir wollen Sie gerne dabei unterstützen, diese Ziele zu erreichen", betont Andreas Schumschal vom Landratsamt.

Weitere Informationen gibt es beim Landratsamt Ostalbkreis, Koordinationsstelle Prävention, Andreas Schumschal, Telefon: 07361 503-1573, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
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Im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts ehrte Landrat Klaus Pavel kürzlich langjährige Jubilare und verabschiedete offiziell die im Laufe dieses Jahres in den Ruhestand ausgeschiedene Beschäftigte. Gemeinsam mit dem Personalrat bedankte sich der Kreischef bei 50 Ruheständlern und 48 Jubilaren für ihren Einsatz bei der Kreisverwaltung, von denen 15 auf eine 40-jährige Tätigkeit beim Ostalbkreis zurückblicken können.

In seiner Ansprache informierte Pavel darüber, dass Ende September 2018 1.923 Personen beim Landkreis beschäftigt waren, davon 1.125 in Voll- und 679 in Teilzeit sowie 119 in Elternzeit oder Beurlaubung. Inzwischen seien 51 Heimarbeitsplätze eingerichtet - zehn mehr als noch im Vorjahr. In diesem Jahr seien 50 Beschäftigte in den Ruhestand gegangen, im Vorjahr waren es 26. „Die Generation der Babyboomer, die in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand geht, wird auch im öffentlichen Dienst für einen Generationswechsel sorgen, der weit über die übliche Fluktuation hinausgeht. Zu der Zeit, als die heute zu ehrenden Beschäftigten ihre Tätigkeit begonnen haben, stellte sich für den Einzelnen das Problem, einen Arbeitsplatz zu finden. Heute suchen die Arbeitgeber teilweise verzweifelt nach qualifizierten Bewerbern, weil das Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber übersteigt“, skizzierte Pavel die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt. „Deshalb intensivieren wir unsere jahrelange Praxis und setzen verstärkt auf eigene Ausbildung.“ In zehn Berufen werden derzeit 103 Auszubildende betreut. 

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist laut Pavel ein zentrales Thema für den Ostalbkreis, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Es bestünden zahlreiche Modelle, in Teilzeit zu arbeiten, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten und von zu Hause aus zu arbeiten. Die Kreisverwaltung bietet aber auch selbst Möglichkeiten zur Kinderbetreuung mit dem OSTALB-TigeR an. Neben der Kinderbetreuung zähle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend auch die Pflege von Angehörigen. 

Für 25-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst wurden geehrt:


Hannelore Bauer, Michael Bullinger, Gabriele Faul, Thomas Gentner, Yvonne Götz, Markus Hartmann, Doris Haßler, Petra Hermann, Robert Hieber, Elke Kießling, Michael Klimek, Michaela Kling, Tanja Kurz, Jutta Rettenmeier, Birgit Richter, Sigrid Riek, Achim Rönsch, Bianca Seibold, Oskar Schiele, Antje Schuler, Martin Schuster, Carina Schweizer, Cornelia Sturm, Martina Trajkoska, Michael Wagner, Josef Walter, Heike Weiß, Gisela Wenke, Gritt Zimmermann

Für 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst wurden geehrt:

Hans Bosch, Gudrun Frick, Rudolf Grimmbacher, Wolfgang Hirsch, Helga Ilg, Silvia Maier-Schweiß, Thomas Mettmann, Eva Odehnal, Harald Röger, Joachim Wolf, Hans-Peter Ziegler

Für 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst geehrt und verabschiedet wurden: 

Sigrid di Paola, Gabriele Uhlirsch, Dr. Klaus Walter

Verabschiedet wurden:

Susanne Abele, Monika Blasche, Otto Bölstler, Otto Drohner, Brigitte Ehmann, Hannelore Ehrenberg, Martha Fischer, Monika Flath, Josef Gaugler, Theresia Glanert, Gertraud Glucker, Irmgard Göggerle, Johann Grampes, Hubert Grill, Manfred Hägele, Robert Kikowatz, Ingeborg Kluske, Anita Leinmüller, Ulrich Leinmüller, Herbert Major, Christel Meyer-Frank, Irmgard Niedermayer, Michael Pachler, Werner Perthold, Viktor Postolski, Gabriele Preidt, Rudolf Salat, Rainer Schnell, Dietmar Schön, Jutta Schwenk, Winfried Stäb, Maria Thaler, Erdmute Vogelmann, Katharina Volnenko, Andrea Walter, Harald Welzel, Philipp Wengert, Ingeborg Wirth, Hans-Udo von Wilpert, Walter Ziller

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Im Rahmen der Ausstellung der Künstlerin Monika Hoffer "Was wie Wolken und Dunst an den Augen vorüberzieht", die derzeit im Aalener Landratsamt zu sehen ist, hatte die Landkreisverwaltung zu einem Vortrag über die "Politische Lage und Entwicklungsszenarien in China" eingeladen. Landrat Klaus Pavel zeigte sich sehr erfreut über die große Zahl der Interessenten und wies auf die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit China hin, war das Reich der Mitte doch in den Jahren 2016 und 2017 Deutschlands wichtigster Handelspartner. 

Die Referentin des Abends, Xia Xu-Fees, hat als Betriebswirtin viele Jahre Berufserfahrung im Bereich Import/ Export bei einem international tätigen chinesischen Unternehmen gesammelt, bevor sie für ein MBA-Studium nach Deutschland kam. Für ihre herausragenden Studienleistungen wurde sie mit dem Schwan-Stabilo Förderpreis ausgezeichnet. Anschließend war sie 13 Jahre lang in Deutschland in mittelständischen Unternehmen tätig und steuerte hier unter anderem das Asiengeschäft. Darüber hinaus arbeitete sie als Leiterin des Business Developments für die deutsche Tochtergesellschaft des chinesischen Unternehmens ZhongDe Metal Group GmbH. Seit vergangenem Jahr ist sie mit ihrem Unternehmen China Business Upgrade selbstständig. Xu-Fees brachte also viel persönliche und berufliche Erfahrung mit, um die Besucher über die politische Lage und Entwicklungsszenarien zu informieren.

Zunächst wurde die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation in China geschildert, da es unter anderem aufgrund kultureller Unterschiede Spannungsfelder und geschäftsbezogene Besonderheiten gibt, die es für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu berücksichtigen gilt. Daran anschließend wurden praxisbezogene Beispiele präsentiert. Genau dieser Praxisbezug war Inhalt der sehr lebhaften Diskussionsrunde, die von Prof. Dr. Dr. Dr. Ekbert Hering - selbst ein exzellenter Chinaexperte - moderiert wurde. Xu-Fees fasste den Abend mit einem Zitat von Heinrich von Prierer kurz und prägnant zusammen: "Das größte Risiko für deutsche Unternehmen ist, nicht in China zu sein."

In einer Zeit, in der Schlagworte wie Globalisierung und Digitalisierung an der Tagesordnung sind, erscheint die Auseinandersetzung mit den Kulturen dieser zusammenwachsenden Welt immer dringlicher. Dabei rückt China zunehmend in unseren Fokus, ist die Volksrepublik doch mittlerweile auch unser wichtigster Handelspartner. Die Ausstellung von Monika Hoffer, die ihre der chinesischen Tuschemalerei und Kalligraphie verschriebenen Arbeiten zeigt, bietet einen adäquaten Rahmen, um diesen Themenvortrag zu veranstalten. 

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Montag, 03 Dezember 2018 06:00

Kinderbesuchstag 2018 im Landratsamt

Kürzlich fand die zehnte Auflage des Kinderbesuchstags im Landratsamt Aalen statt. 60 Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren nahmen daran mit großer Begeisterung teil. 

Großes Thema war dieses Jahr die Landwirtschaft. Gabriele Nitsch vom Geschäftsbereich Landwirtschaft brachte den Kindern gemeinsam mit der Meisterklasse der Fachschule für Landwirtschaft Aalen die Arbeit auf dem Bauernhof nahe. An drei Stationen ging es um die Milchvieh- und Hühnerhaltung sowie den Ackerbau. Die Jungen und Mädchen durften Sahne schütteln, sich im Wettmelken messen, Getreide einsäen und mahlen. Ein Landwirt brachte eine Legehenne mit, die zur großen Begeisterung der Kinder prompt ein Ei im Sportraum legte. An einer weiteren Station wurden fleißig Remsi-Laternen gebastelt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den Eltern ging es mit dem Doppeldeckerbus zur Heimatsmühle nach Aalen-Hofen. Bei der Mühlenführung konnte die Weiterverarbeitung des Getreides zu Mehl beobachtet werden. Die Verpackungsmaschinen sowie das Hochregallager beeindruckten die Kinder sehr. Anschließend versorgten sie die Rinder und Schweine in ihren Freiluftställen großzügig mit Futter. Vor der Rückfahrt gab es für die Jungen und Mädchen noch Müsli und Apfelschorle zur Stärkung. Am frühen Abend wurden die müden aber glücklichen Kinder von ihren Eltern im Landratsamt in Empfang genommen.

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Auch im Ostalbkreis sind Shisha-Bars bei Jugendlichen sehr beliebt. Bundes- und landesweit kam es in der Vergangenheit bei Gästen und Beschäftigten solcher Bars immer wieder zu Kohlenmonoxidvergiftungen, weil sich durch den Gebrauch der Wasserpfeifen in den Räumen wegen unzureichender Lüftung eine höhere Konzentration von Rauchgas gebildet hatte. Das Landratsamt Ostalbkreis hat deshalb im Rahmen einer landesweiten Aktion eine Allgemeinverfügung erlassen, die den Umgang mit Shishas in bestehenden Gaststätten regelt.

Demnach sind das Rauchen und Bereitstellen von Shishas, die mit Kohle oder organischen Materialien befeuert werden, sowie die Lagerung glühender Kohlen und anderer glühender organischer Materialien für den Betrieb von Shishas in Räumen von bestehenden Gaststätten verboten. Ausgenommen von diesem Verbot sind Shishas mit Pfeifentabak. Das Verbot greift ferner nicht, wenn in der Gaststätte eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage fachgerecht installiert ist, die sicherstellt, dass ein bestimmter Kohlenmonoxid-Grenzwert nicht überschritten wird. Außerdem müssen u. a. Rauchabzüge über den Anzündstellen, Kohlenmonoxid-Warnmelder sowie Warnschilder installiert sein, die auf das Entstehen von Kohlenstoffmonoxid und dadurch mögliche erhebliche Gesundheitsgefahren, insbesondere für Schwangere und Personen mit Herz- Kreislauf-Erkrankungen, sowie auf das Zutrittsverbot für Minderjährige hinweisen.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamts gilt für alle bestehenden Shisha-Bars im Gebiet des Ostalbkreises - ohne die Großen Kreisstädte Aalen, Schwäbisch Gmünd und
Ellwangen sowie die Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein, da diese eine eigene Zuständigkeit haben -, aber auch für sämtliche Gaststätten, die nicht als reine Shisha-Bars betrieben werden und das Rauchen von Shishas anbieten. 

Die Allgemeinverfügung wird im Amtsblatt des Ostalbkreises am 30. November 2018 veröffentlicht und kann mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung
- unter http://www.newsroom.ostalbkreis.de , Rubrik Amtliche Bekanntmachungen,
- unter http://www.ostalbkreis.de , Suchstichwort Gaststättenerlaubnisse,
oder im Original
- im Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung, Stuttgarter Str. 41, 73430 Aalen,
- im Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung, Oberbettringer Str. 166, 73425 Schwäbisch Gmünd
zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden.


Für Auskünfte steht der Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung des Landratsamts Ostalbkreis unter Tel. 07361 503-1500 gerne zur Verfügung.

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Samstag, 01 Dezember 2018 15:30

Europa-Weihnachtsbaum im Landratsamt

Der kirchliche Kindergarten St. Nikolaus aus Aalen hat am Montag, 26.11.2018, den Weihnachtsbaum am EUROPoint Ostalb im Landratsamt in Aalen in ein festliches Kleid gehüllt. 

Dieses Jahr waren wieder fleißige Hände am Werk, um Weihnachtsbaumschmuck im Europadesign zu basteln. Landrat Klaus Pavel sowie die Mitarbeiterinnen des EUROPoint Ostalb konnten 12 Kinder vom kirchlichen Kindergarten St. Nikolaus aus Aalen mit ihren zwei Erzieherinnen im Landratsamt in Aalen begrüßen, um den bereitgestellten Weihnachtsbaum zu schmücken. Der selbst gebastelte Weihnachtsschmuck lässt den Baum nun europäisch glänzen und verbreitet so eine vorweihnachtliche Stimmung.

Vor dem Schmücken gab es für die engagierten kleinen Dekorateure eine Stärkung mit Brezeln und Saft. Anschließend führte Doris Neher vom Geschäftsbereich Personal die Kinder mit ihren Erzieherinnen durch das Ostalbkreishaus. Die Kinder besichtigten unter anderem die Hausdruckerei, den Sportraum und die Kantine. Mit einem Büchergutschein darf sich der Kindergarten einen Wunsch erfüllen. Der EUROPoint Ostalb überreichte jedem Kind zusätzlich noch ein kleines europäisches Überraschungspaket.

Der Weihnachtsbaum steht neben dem EUROPoint Ostalb im Erdgeschoss des Landratsamtes in Aalen und kann zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

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