Samstag, 20 Oktober 2018 14:00

Das Kinderhaus am See on Tour

Die Kindergartenkinder vom Kinderhaus am See haben frisch gepressten Apfelsaft ausprobiert mit selbst gesammelten Obst.
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag den 4. Oktober, machten sich die Kinder des Kinderhauses am See auf den Weg nach Weiler in den Bergen. Bei strahlendem Sonnenschein sammelten sie auf der Obstwiese von Familie Fuchs viele Äpfel, um daraus Apfelsaft pressen zu lassen. Mit viel Spaß und guter Laune kamen schnell 150 Kilo zusammen. 
Die Vorschulkinder besuchten dann am nächsten Tag die Mosterei Seiz in Straßdorf. Dort wurde ihnen anschaulich gezeigt und erklärt, wie aus den Äpfeln am Ende Apfelsaft entsteht. Die Kinder waren sehr interessiert und konnten bei manchen Arbeitsschritten selber mithelfen. Vor dem Abfüllen in Kartons durften die Kinder den frisch gepressten Apfelsaft probieren. Es hat allen sehr gut geschmeckt. Die Kinder waren stolz auf ihren selbst gemachten Apfelsaft. Der Kindergarten bedankt sich bei Familie Fuchs und der Mosterei Seiz für diese gelungene Aktion.
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Der Hörsaal der Hochschule Aalen war mehr als voll als Prof. Dr. Burkhard Heine den Kindern und Eltern in der ersten Kinder-Uni dieses Semesters erzählte, was wir Menschen alles der Natur nachgebaut haben.

Bienenwaben und Lotusblüten, diese Begriffe kennen viele und wissen über deren Können Bescheid. Auch einige der 90 Kinder und 70 Erwachsenen, die letzten Samstag die Kinder-Uni von Prof. Dr. Burkhard Heine an der Hochschule Aalen besuchten, wussten das schon. Wer aber weiß, dass nicht nur der Eifelturm – gebaut zur Weltausstellung 1989 in Paris – der Natur nachempfunden ist, sondern auch der papierene japanische Pavillon der Weltausstellung in Hannover 2000? Er war aus Altpapier gebaut. Trotzdem konnte sein Dach immense Schneelasten tragen. Beide Bauwerke bilden die Stab- und Plattenkonstruktionen ab, die Tiere und Pflanzen uns Menschen seit Jahrmillionen vorleben.

Prof. Heine erzählte den großen und kleinen Zuhörern auch, was wir Menschen von den Eisbären gelernt haben. Glasfaserkabel und Häuserdämmung sind die technischen Produkte. Über viele weitere Tiere und Pflanzen staunten die äußerst aufmerksam zuhörenden Kinder nicht schlecht als sie deren Häute, Schalen und Inneres höchstaufgelöst in den Aufnahmen mit dem Elektronenmikroskop sahen. Dann kam die spannende Frage: „Was macht die Natur noch, damit nichts kaputt geht? Wie wappnen sich Bäume gegen Stürme?“ Ein mutiger Junge half dem erfahrenen Professor, solch einen Unfall mit Styropormodellen nachzumachen. Siehe da, auch hier ist die Natur Weltmeister. Besser als sie es macht, können Winkel nicht gebogen werden, um das Reißen der Stämme und Brechen der Äste zu verhindern. Mit neuen Ideen für den Bau eines stabilen Fahrrades wurden die Kinder ins Wochenende verabschiedet.

Schon am kommenden Samstag lädt die nächste Kinder-Uni um 10:30 Uhr in die Hochschule Aalen ein. Diesmal geht es darum, wie es überhaupt möglich ist, dass man mit Zahlen zählen kann. „Was bloß hat es mit der Null auf sich?“ und einiges mehr wird Prof. Dr. Wilhelm Kleppmann kurzweilig beantworten und dafür sicherlich wieder nicht nur den Kopf, doch auch die Finger zu Hilfe nehmen.

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Welches Patentrezept haben Bäume gegen Risse entwickelt? Warum kann man mit Zahlen zählen? Wie fliegt Harry Potter? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigen sich die Vorlesungen der Kinder-Uni an der Hochschule Aalen. explorhino lädt zu neuen Terminen im Oktober und November ein.

Nach der Sommerpause startet die Kinder-Uni an der Hochschule Aalen in die nächste Runde: An drei Terminen im Oktober und November halten Professoren der Hochschule Aalen Vorlesungen zu aktuellen Themen, die nicht nur für Erwachsene spannend sind.

Prof. Dr. Burkhard Heine hält am Samstag, 13. Oktober, um 10.30 Uhr im Audimax der Hochschule Aalen eine Vorlesung zum Thema „Von der Natur abgeschaut“. Interessierte hören an diesem Tag, welches Patentrezept Bäume gegen Risse entwickelt haben.

Am Samstag, 20. Oktober, dreht sich mit Prof. Dr. Wilhelm Kleppmann alles rund ums Zählen und Zahlen. Wer wissen möchte, warum man mit Zahlen zählen kann, kommt einfach ab 10.30 Uhr ins Audimax an der Hochschule und hört sich die Vorlesung an.

Warum kann Harry Potter auf einem Besen fliegen? Sicher nicht nur, weil er ein Zauberer ist. Informatiker kennen das Geheimnis! Medieninformatik-Professor Dr. Carsten Lecon zeigt am Samstag, 10. November, um 10.30 Uhr im Audimax der Hochschule wie man mit dem Computer Leute verzaubern und überlisten kann.

Die Vorlesungen der Kinder-Uni sind für Kinder ab der zweiten Klasse geeignet. Gerne können auch Eltern und Großeltern mitkommen. Im Anschluss an die Vorlesungen können manche Geräte ausprobiert und das Gehörte angewendet werden. Veranstaltet wird die Kinder-Uni jeweils im Audimax, Beethovenstraße 1. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Kinder-Uni gibt es unter: www.schuelerlabor.explorhino.de

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Schwäbisch Gmünd (sv). Zum Europäischen Tag der Sprachen am Mittwoch, 26. September, zeigt die Gmünder Stadtbibliothek bis zum Dienstag, 2. Oktober, die Ausstellung „Sprich mit mir – Wie Kinder mehrsprachig aufwachsen“. Gezeigt werden sowohl mehrsprachige Kinder- und Bilderbücher als auch Sachbücher, die sich in erster Linie mit den Themen kindliche Sprachförderung, Sprachentwicklung, Spracherwerb und mehrsprachiger Erziehung befassen. All dies gewinnt in unserer global orientierten Gesellschaft immer stärker an Bedeutung. Die ausgestellten Medien können ab Donnerstag, 4. Oktober 2018, entliehen werden. 
Mehrsprachigkeit bietet viele Chancen und kann einen deutlichen Mehrwert bringen. Wie aber erziehen Eltern verschiedener Sprachkulturen ihr Kind richtig, fördern es ohne es zu überfordern? Wie funktioniert Sprachförderung überhaupt? All diese Fragen werden in den ausgestellten Büchern aufgegriffen. 

Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates zurück. Ziel des jährlichen Aktionstages am 26. September ist es, zur Wertschätzung aller Sprachen und Kulturen beizutragen, den Menschen die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst zu machen, die individuelle Mehrsprachigkeit zu fördern und die Menschen in Europa zum lebensbegleitenden Lernen von Sprachen zu motivieren. Dabei soll das reiche Erbe der 200 europäischen Sprachen bewahrt werden. 

Eingeführt wurde der Aktionstag im Jahr 2001 zum Europäischen Jahr der Sprachen. Der Tag wird seither jährlich am 26. September gefeiert. Im Rahmen des Aktionstages unterstützt der Europarat zusammen mit der EU Initiativen, Aktionen und Veranstaltungen rund ums Sprachenlernen. Derzeit wird der Tag in bis zu 45 Ländern für Aktionen genutzt. 

Im vergangenen Jahr wurde der Europäische Tag der Sprachen erstmals in Schwäbisch Gmünd mit verschiedenen Aktionen begangen. Ziel ist es, auch in den folgenden Jahren die Mehrsprachigkeit in diesem Kontext in den Fokus zu rücken. In diesem Jahr greifen neben der Ausstellung in der Stadtbibliothek auch im Oktober verschiedene Veranstaltungen die Thematik auf.
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Für interessierte Paare und Einzelpersonen, die sich überlegen, ein Kind in Vollzeitpflege bei sich aufzunehmen, veranstaltet der Pflegekinderdienst des Ostalbkreises am Donnerstag, 27. September 2018 um 19:30 Uhr einen Informationsabend. 

Der Pflegekinderdienst beim Landratsamt informiert darüber, was Vollzeitpflege ist und wie man zu Pflegeeltern werden kann. An diesem Abend geht es allgemein um die Vermittlung von Pflegekindern und ausdrücklich nicht um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die teils auch in Pflegefamilien untergebracht sind und für die separate Informationsabende angeboten werden.

Die Veranstaltung findet im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts Ostalbkreis, Stuttgarter Straße 41 in Aalen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich unverbindlich zu informieren. In den Kleinen Sitzungsaal gelangt man über den Haupteingang und die Nebentüre des Landratsamts von der Stuttgarter Straße und dem Rathaus her kommend.

Nach dem Informationsabend können sich die Teilnehmer für das kommende Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern anmelden. Es umfasst vier Abende, beginnt im Oktober 2018 und endet im Dezember 2018.

Weitere Auskünfte sind erhältlich beim Pflegekinderdienst des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen unter 07361 503-1525 oder in Schwäbisch Gmünd unter 07171 32-4537.

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Samstag, 15 September 2018 12:00

Remsi als Laterne bei den Umzügen im Remstal

Ab sofort gibt’s die Bastelanleitung für eine Bienen-Laterne auf www.remstal.de.
Schwäbisch Gmünd (rgs). Für die traditionellen Laternenumzüge im Herbst basteln Jahr für Jahr tausende Kinder wunderschöne Laternen. Die Remstal Gartenschau 2019 stellt für Kindergärten, Schulen, Vereine und Privatpersonen ab sofort unter www.remstal.de eine Bastelanleitung für eine Remsi-Laterne zur Verfügung. Dafür braucht es lediglich einen gelben und einen schwarzen Fotokarton, Transparentpapier, zwei Augen zum Aufkleben, einen schwarzen Stift, Draht, einen Laternenstab, ein grünes Band, Schere und Klebstift. Die ausführliche Anleitung gibt´s auf www.remstal.de.
Die Bienen-Laterne ist das zweite große Bürgerbeteiligungsprojekt der Remstal Gartenschau 2019. Seit Anfang des Jahres werden fleißig Bienen-Holzrohlinge bemalt, die im gesamten Remstal die Kreisverkehre und belebte Orte schmücken. Mehr als 36.000 Stück wurden schon vom Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd produziert und ein Ende ist noch nicht in Sicht. „Wir freuen uns unheimlich, dass unsere Bienen-Aufsteller so gut ankommen und hoffen jetzt, dass bei den Laternenumzügen regelrechte Bienenschwärme zu sehen sind“, sagt Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.

Die Biene ist das Maskottchen der Remstal Gartenschau 2019. Wie die Biene sollen die Remstäler spätestens im kommenden Jahr von Ort zu Ort fliegen, um die neuen Gartenschau-Projekte zu erkunden. Außerdem möchte die Gartenschau auf die Bedeutung der gefährdeten Biene aufmerksam machen.
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Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr lädt der Arbeitskreis Weltkindertag und das Kinder- und Jugendbüro wieder zum Weltkindertagsfest ein. Der Arbeitskreis Weltkindertag hat es sich 1995 zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse der Kinder sowie deren Rechte in den Vordergrund seines Engagements zu stellen und im Rahmen des Weltkindertags der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Fest zum Weltkindertag im Rathaus und am Oberen Marktplatz macht das für die Familien auch sicht- und erlebbar. Die Schirmherrschaft übernimmt auch in diesem Jahr wieder Oberbürgermeister Richard Arnold. Das Weltkindertagsfest ist schon lange fester Bestandteil des Stadtgeschehens. 
Das Weltkindertagsfest wird um 11 Uhr durch die Rathausglocken eingeläutet. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse eröffnet das Weltkindertagsfest und begrüßt alle Kinder, Besucherinnen und Besucher zum 24. Weltkindertagsfest in Schwäbisch Gmünd.

Um 12 Uhr wird das Projekt „Kommune Inklusiv“ gefeiert mit vielen Gmünder sozialen Trägern, dem Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V., Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr.Joachim Bläse. Das „Gmünder Kinderlied“ – Kinder mit und ohne Behinderung haben über Wochen gemeinsam geprobt- feiert Premiere. Eine gemeinsame Kunstaktion – Jugendarbeit und Inklusion- schlägt symbolisch die Brücke zwischen Weltkindertagsfest und dem Projekt „ Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd gemäß dem Motto“ Gemeinsam von Anfang an“.

Die Veranstalter freuen sich schon heute auf ein tolles Fest mit vielen Gästen und einem schönen Miteinander bei allen Aktionen und Programmpunkten. Geboten werden zahlreiche Angebote im Rathaus und bei gutem Wetter auch ums Rathaus herum. Der Arbeitskreis möchte darauf hinweisen, dass alle Angebote im Rathaus für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer und Kinderwagenschieber mit dem Fahrstuhl problemlos zugänglich sind und bittet gleichzeitig darum, den Fahrstuhl für diese Besucherinnen und Besucher freizuhalten. 
Aktionen am Weltkindertag: 
Neu dabei:
- Remstalgartenschau, Remsi anmalen
- AG Zahngesundheit, Angelspiel
- Jugendkunstschule
- SJR
- Mobile Jugendarbeit, Getränkeverkauf
- Jugendarbeit mit dem Lesezelt
- Kunstaktion der Jugendarbeit- Bannergestaltung durch die Besucher*innen als symbolischer Brückenschlag zum
- Projekt „Kommune Inklusiv“
• Glitzertatoos, Kindergarten Sterntaler
• Kinderschminken, Kinderschutzbund 
• Luftballons rasieren ( Wettbewerb), Wippdu
• Caritas
• Kräutersalz herstellen, Freie Waldorfschule 
• Schatzsuche, Klosterbergschule
• Montesorri Initiative
• Glücksrad, AOK
• Stockbrot und „Gute-Tat-Männchen“ basteln, Pfadfinder
• Hände bedrucken, Aktion Familie
• Informationen zur Biene, Bienenzüchterverein
• Herr Duda der Drehorgelspieler 

Für die Stärkung ist auch gesorgt. Es gibt:
• Kaffee und Kuchen, St. Canisius
• Getränke, Mobile Jugendarbeit
• Pizza, Italienische Gemeinde
Informationen zum Arbeitskreis Weltkindertag
Der Arbeitskreis Weltkindertag wurde im Jahre 1995 gegründet. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal am Weltkindertag selbst, dem 20. September, ein großes Familienfest auf dem Johannisplatz und im Prediger in Schwäbisch Gmünd gefeiert. Mittlerweile besteht der Arbeitskreis aus 10 Mitgliedern: Caritas Ostwürttemberg, Eltern-Kind-Zentrum Wippidu, Klosterbergschule, Freie Waldorfschule, Deutscher Kinderschutzbund OV Schwäbisch Gmünd, Schulkindergarten Sterntaler der Lebenshilfe, „Aktion Familie“, der Verein „AhA“ (Aussiedler helfen Aussiedlern) und der Montessori Initiative, die mit Unterstützung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd erfolgreich zusammenarbeiten. Sie nehmen sich der Belange und Bedürfnisse der Kinder aus Schwäbisch Gmünd an und veranstalten mittlerweile jährlich das bereits etablierte und sehr erfolgreiche Weltkindertagsfest in Schwäbisch Gmünd.
Informationen zum Weltkindertag und der Kinderrechts-konvention (aus: Wikipedia)
Der Kindertag ist heute in vielen Kulturen der Erde ein Feiertag speziell für die Kinder und zugleich ein politischer Kampftag, der die Bedürfnisse der Kinder in das öffentliche Bewusstsein rücken soll.
Er geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder, zu welcher im August 1925 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten diverse Regierungen einen Kindertag ein.
Als erster Staat der Moderne führte die Türkei unter Mustafa Kemal Atatürk schon 1920 einen "Tag des Kindes" ein.
1954 gab das Weltkinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine Empfehlung heraus, der zufolge jeder Staat einen Tag zum so genannten Weltkindertag („Universal Children's Day“) erklären sollte. Damit sollte ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt werden. Der Termin des Kindertages variiert sehr stark zwischen den einzelnen Staaten. Über 30 Staaten übernahmen jedoch von China und den USA den 1. Juni als Termin. Dieser wird auch als internationaler Kindertag bezeichnet.

Die UNO feiert den Weltkindertag am 20. November, dem Datum, an welchem sie im Jahre 1959 die Erklärung der Kinderrechte und im Jahre 1989 die Konvention der Kinderrechte beschlossen hat. Die Kinderrechtskonvention hat die größte Akzeptanz aller UN-Konventionen. Mit Ausnahme von zwei Staaten (USA und Somalia) haben weltweit alle Länder dieser Erde die Kinderrechtskonvention ratifiziert (193 mit Stand 6. Dezember 2006). (In den USA gab es übrigens die Todesstrafe auch für Kinder, was im Widerspruch zur Konvention steht. 2005 entschied der US Supreme Court, dass die Todesstrafe für Kinder verfassungswidrig ist.) Allerdings bedeutet die Tatsache der Ratifizierung nicht, dass es in den unterzeichnenden Staaten nicht noch immer massive Verletzungen der Kinderrechte gäbe. 
Die Kinderrechtskonvention
Im Originaltext braucht es 40 Artikel in sehr komplizierter und sicher nicht kindergerechter Sprache. Die UNICEF, die Kinderrechtsorganisation der UNO, fasst den 20 Seiten langen Text in zehn Grundrechten zusammen:
1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht
2. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
3. Das Recht auf Gesundheit
4. Das Recht auf Bildung und Ausbildung
5. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
6. Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln
7. Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens
8. Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung
9. Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause
10. Das Recht auf Betreuung bei Behinderung
In der Praxis heißt das, die Kinder haben das Recht in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen.
In einem Zusatzprotokoll wird die Rekrutierung Minderjähriger (Kindersoldaten) geächtet.
Der Kindertag in Deutschland 
Während des kalten Krieges gestaltete sich der Kindertag in Ost und West sehr unterschiedlich, fand zu verschiedenen Terminen statt (DDR: 1. Juni, BRD: 20. September), hatte verschiedene Namen (DDR: „Internationaler Kindertag“, BRD: „Weltkindertag“) und unterschiedlichen Charakter: In der DDR wurde der Kindertag im Jahre 1950 eingeführt und war fortan üblicherweise ein herausragendes jährliches Ereignis im Leben der Kinder. So gab es üblicherweise Gratulationen und Geschenke von den Eltern, Schulausflüge und dergleichen. Im Westen hatte der Kindertag hingegen keinen so hohen Stellenwert im Leben der Kinder und auch keinen besonders großen Bekanntheitsgrad in der erwachsenen Bevölkerung, war also von der kulturellen Bedeutung her in etwa vergleichbar mit dem Tag des Wassers oder dem Tag des Baumes. Erst seit 1989 veranstaltet das Deutsche Kinderhilfswerk an diesem Tag öffentliche Kinderfeste.
Seitdem die DDR im Zuge der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik Deutschland aufging, gilt als offizieller Termin des Kindertags der 20. September. Das wurde jedoch von der Bevölkerung der ehemaligen DDR nicht akzeptiert, so dass viele Eltern weiterhin mit ihren Kindern am 1. Juni feiern und auch öffentliche Kindertags-Veranstaltungen zu diesem Termin stattfinden.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd

Im Stammwerk an der Stuttgarter Straße in Göppingen feiert der Modellbahnhersteller im September seinen Tag der offenen Tür. Egal ob Märklin, Trix oder LGB – am Freitag, den 14. und Samstag, den 15. September 2018 dürfen sich Besucher auf viele interessante Eindrücke freuen. Schließlich hat man nicht jeden Tag Gelegenheit, die Entstehung eines Modells vom Anfang bis zum Probelauf mitzuerleben. Das und noch viel mehr bietet die beliebte Veranstaltung auch in diesem Jahr.

Die wichtigsten Stationen laden zum Blick hinter die Kulissen ein. Wenn die Maschinen in der Druckgussabteilung loslegen, verwandelt sich das flüssige Metall in den Kessel einer BR 65, das Insider Modell 2018. Kaum weniger beeindruckend sind die Galvanik oder die Lackiererei.

Die Mitarbeiter werden alle Arbeitsschritte erklären und zeigen, weshalb so viele Hände an einer kleinen Lok arbeiten. Doch ein Modell ist mehr als die Summe seiner Teile. Das beweist die Endmontage. Aus Radsatz, Drehgestell, Chassis und Gehäuse wächst dort Schritt für Schritt das Modell zusammen.

Aktionen für Besucher

Für das Rahmenprogramm hat sich Märklin wieder einiges einfallen lassen. Diverse Kinderspiele mit und rund um die Eisenbahn gehören dazu. Auch für Essen und Trinken wird gesorgt. Das neue Märklineum eröffnet seinen ersten Bauabschnitt - mit einem neuen Service-Point, der auch einen Shop und eine Fundgrube beinhaltet. Das Programm zum Tag der offenen Tür wird regelmäßig aktualisiert, auf der Internetseite www.maerklin.de finden Besucher immer aktuelle Informationen.

Infos für Besucher

Termin: Freitag, 14. und Samstag, 15. September 2018
Ort: 73033 Göppingen, Märklin-Werk, Stuttgarter Straße 55–57
Zeit: jeweils 9–16 Uhr
Parken: an der EWS Arena, es verkehren Pendelbusse (beachten Sie bitte die Ausschilderung!)
Programm: Besichtigung der wichtigsten Abteilungen des Märklin-Werkes,
Rahmenprogramm mit Kinderspielen und Besucheraktionen
Erleben Sie die BR 44 1315 als imposantes Wahrzeichen in ihrem neuen Heimatbahnhof.
Weitere Infos unter www.maerklin.de

Über Märklin:

Das 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gegründete Unternehmen entwickelte sich von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zum heute weltweit bekannten Marktführer im Modellbahnbereich. 1888 übernahmen die Söhne Eugen und Karl Märklin die Firma als Gebr. Märklin. 1891 präsentierten die Brüder auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals eine Modelleisenbahn. Unter dem Dach der Firmengruppe Märklin befinden sich die drei Modelleisenbahnmarken Märklin, TRIX und Lehmann-Gartenbahn (LGB). Das Unternehmen beschäftigt im Stammwerk Göppingen und in Györ (Ungarn) derzeit knapp 1.200 Mitarbeiter.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 15. September, um 12 Uhr, findet der offizielle Startschuss zu dem Projekt „Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd“ statt. Zum Auftakt wird das Gmünder Lied am Weltkindertag, 15. September, um 12 Uhr, auf dem Marktplatz, gemeinsam gesungen.
Mit vielen Gmünder sozialen Trägern, dem Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V., Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. 

Es gibt hierfür ein „Gmünder Lied für ALLE Kinder und Jugendlichen“ gedichtet. In neun Sprachen und in Gebärdensprache das uraufgeführt wird. Das ist erst der Anfang des Projektes, und das Lied soll wachsen und sich weiterentwickeln. Dazu sind alle Kinder, Jugendliche, Schulen, Kindertagesstätten und viele mehr eingeladen, bei dem Lied mitzumachen. Die Probe findet am Mittwoch, den 12. September, statt. Von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Wissenswerkstatt Eule in Schwäbisch Gmünd beim Bahnhof. Das Motto ist: "Einfach kommen und gemeinsam Spaß haben beim Singen". Bei Fragen gibt: Barbara Herzer, Tel. 07171/603-5030 oder Sandra Sanwald, Tel. 07171/603-5071, Amt für Familie und Soziales, Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Auskunft.
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Schwäbisch Gmünd (sv). Mit dem offiziellen Baustellenbeginn am Freitag, 31. August, schreitet der Anbau für die zusätzliche Krippengruppe des städtischen Kindergartens „Am Eichenrain“ sichtbar voran. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ortsvorsteher Klaus-Peter Funk, Ortschaftsräte und Gemeinderäte, Jörg Seyfried, Architekturbüro Seyfried Psiuk, Peter Krebs, Leiter für Gebäudewirtschaft, Bernd Arnold, Bauleiter, Hugo Irdenkauf, Firma Irdenkauf, Barbara Stierl, kommissarische Kindergartenleitung, Regina Stöckle, Amt für Bildung und Sport, Abteilung Frühe Bildung und Sandra Rinderknecht mit den Kindern: Raphael und Jannik, Elternbeirat Lindach, waren beim Baustart vor Ort. 
Die Nachfrage nach Krippenplätze für die Betreuung der Kleinsten ab einem Jahr nimmt ständig zu, so der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Damit der Familienalltag mit Kleinkindern und Beruf funktioniert, bedarf es genügend freie Kitaplätze. Genau zum richtigen Zeitpunkt greift das Ausbauprogramm und beschert dem Kindergarten „Am Eichenrain“ eine Erweiterung für eine zusätzliche Krippengruppe mit 20 Kindergartenplätze unter drei Jahren. Das Bauvorhaben kostet insgesamt rund 270.000 Euro, so der Leiter der Gebäudewirtschaft, Peter Krebs. Der Rohbau soll voraussichtlich nächste Woche fertiggestellt werden und danach folgen die Rohgewerke bis Ende des Jahres. Der Architekt Jörg Seyfried, rechnet mit der Fertigstellung bis März 2019. Dann können die Kindergartengruppe im Frühjahr 2019 wieder in die bisherigen Räume im Kindergarten und in den Erweiterungsbau umziehen. 

Aktuell können im Kindergarten „Am Eichenrain“ 70 Kinder betreut werden. Diese verteilen sich auf zwei Kindergartengruppen in der Betriebsform verlängerte Öffnungszeiten mit sechs und sieben Stunden mit je 25 Kindern, sowie zwei Krippengruppen für je zehn Kinder mit sechs und sieben Stunden. Im evangelischen Kindergarten in Lindach werden in zwei Kindergartengruppen mit verlängerten Öffnungszeiten mit sieben Stunden 47 Kinder betreut. Hier gibt es eine Kindergartengruppe altersgemischt für fünf Kinder ab zwei Jahren. Im Kindergarten Domino Servite Schule e.V. können bis zu 37 Kinder ab drei Jahren (mit sechs Stunden Öffnungszeit) betreut werden.

Bedingt durch den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr ist die Stadt Schwäbisch Gmünd bemüht, das Angebot bedarfsorientiert auszubauen. In Lindach kam es Mitte letzten Jahres zu einer hohen Nachfrage nach Plätzen für Krippenkinder. Die vorhandenen Krippenplätze reichten nicht aus. Durch die Auslagerung einer bestehenden Kindergartengruppe als Außengruppe in die Eichenrainschule konnten Plätze geschaffen werden und die dringend notwendige zusätzliche Krippengruppe bereits zum 1. Januar dieses Jahres starten. In den Vorplanungen zur Schaffung der zusätzlichen Krippengruppe erschien es allen Beteiligten vor Ort am sinnvollsten am bestehenden Kindergarten “Am Eichenrain“ zu erweitern.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
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