Die Wirtschaft ist auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen, und die sind derzeit knapper denn je. Vor diesem Hintergrund schaffen neue Teilqualifikationen (TQ) eine Win-win-Situation: Für An- und Ungelernte bilden sie eine Brücke zum Erwerb eines Berufsabschlusses, Unternehmen gewinnen neue Fachkräfte. Die IHK Ostwürttemberg hat jetzt ein Baukastenkonzept zu Qualifizierung in Modulen entwickelt und dieses erfolgreich zertifiziert. Anhand von elf Modulen kann aus einem Qualifizierungsbaukasten ein persönlicher Qualifizierungsplan entwickelt werden.

Das Thema Qualifizierung im Rahmen des sich immer weiter ausdehnenden Fachkräftemangels steht mehr denn je im Fokus und wird auch in den nächsten Jahren ein zentrales Aufgabenfeld der Arbeitsagentur sein. Gemeinsam mit den Betrieben der Region und allen beteiligten Akteuren am Arbeitsmarkt wird es unsere Aufgabe sein, betroffene Arbeitslose, aber auch Beschäftigte fit für die Arbeitswelt der Zukunft zu machen. Hier müssen wir uns den Gegebenheiten und Bedürfnissen des Marktes anpassen und so flexibel wie möglich neue Angebote zur Verfügung stellen“, so Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Teilqualifikationen sind aus anerkannten Ausbildungsberufen abgeleitete Kompetenzfelder, mit denen sich formal geringqualifizierte Erwachsene schrittweise weiterbilden können, um später einen Berufsabschluss nachzuholen. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle: „Wir engagieren und orientieren uns bei der Ausgestaltung der neuen Teilqualifizierungsangebote am regionalen Bedarf der Mitgliedsbetriebe und des Arbeitsmarktes. Insbesondere nehmen wir als IHK die Kompetenzfeststellung der Teilnehmer vor.“ Dabei wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Chancen nutzen! Mit Teilqualifikationen Richtung Berufsabschluss" unterstützt, um ein flächendeckendes, bundeseinheitliches TQ-Angebot voranzutreiben. „Wir leisten damit gemeinsam mit der Agentur für Arbeit einen wirkungsvollen Beitrag zur Qualifizierung von an- und ungelernten Erwachsenen“ erklärt Eberle.

Konkret richten sich TQs an Arbeitslose und Beschäftigte, die keinen Berufsabschluss oder nur einen Abschluss in einem veralteten Beruf ohne Beschäftigungsmöglichkeiten haben.

Konzipiert wurden die verschiedenen Teilqualifikationen von der IHK in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Aalen für den Arbeitsmarkt in Ostwürttemberg. „Diese neuen Angebote sind eine Chance, schrittweise berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben und am Ende einen Berufsabschluss nachzuholen. Sie sind aus anerkannten Ausbildungsberufen abgeleitet“, erklärt Carmen Bassler Ausbildungsberaterin bei der IHK.

Bernd Schrimpf, der im IHK-Bildungszentrum die neuen Teilqualifikationen anbietet: „Die Qualifizierung erfolgt in Vollzeitmodulen mit begleitenden betrieblichen Praktika in jedem Modul. Schrimpf: „Die Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, durch schrittweise Qualifizierung neue Mitarbeiter zu gewinnen, beziehungsweise an- und ungelernte Arbeitnehmer zu potenziellen Fachkräften weiterzuentwickeln. Die IHK-Zertifikate machen zudem die beruflichen Qualifikationen dieser Mitarbeiter in anerkannter Form nachweisbar.“

Im ersten Schritt wird in je vier Modulen die Ausbildung zur „Fachkraft für Metalltechnik“ mit einer Dauer von vier Monaten angeboten. Ebenfalls vier Monate dauern die vier Module der Ausbildung zum Industrieelektriker. Aufbauend auf den Modulen zur Fachkraft für Metalltechnik oder des Industrieelektrikers ist in weiteren drei Modulen die Facharbeiterprüfung zum Industriemechaniker, Elektroniker und Mechatroniker möglich. Diese Module 9, 10 und 11 haben eine Ausbildungsdauer von ca. 8 Monaten. Zu jedem Modul ist in ein Betriebspraktikum vorgesehen, um das erlernte Wissen gleich in Industriebetrieben anzuwenden und zu vertiefen.

Termine

Am 23. Januar 2019 findet um 17:00 Uhr im IHK-Bildungszentrum in Aalen hierzu ein Informationsabend statt. Experten der Agentur für Arbeit sowie auch der IHK Ostwürttemberg informieren und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Eignungsfeststellung erfolgt bereits im Januar 2019, am 9., 23. und am 30. Januar 2019 jeweils um 10:00 Uhr im IHK Bildungszentrum in Aalen, Blenzingerstrasse 3. Hierzu ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Die erste Teilqualifizierung soll am 11. Februar 2019 starten.

Finanzierung

Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten der Qualifizierungsmodule.

Weitere Infos und erklärende Kurzfilme zum Thema gibt es unter www.ihk.de/teilqualifikationen oder direkt bei der IHK Ostwürttemberg, Bernd Schrimpf, Leiter des IHK-Bildungszentrum in Aalen, Tel. 07361 5692-12 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Fachkraft für Metalltechnik

TQ1 Metalltechnik: Grundlagen, herstellen, montieren, demontieren
TQ2 Fachmodul 1 für maschinelle Metallbearbeitung und Qualitätssicherung
TQ3 Fachmodul 2 Fertigung mit komplexen Werkzeugmaschinen, Steuerungstechnik
TQ4 Metalltechnik Vertiefung, Fertigung, Instandhaltung, Wartung, Vorbereitung auf die Prüfung

Industrieelektriker

TQ5 Grundlagen der Elektrotechnik, herstellen, montieren, installieren, konfigurieren
TQ6 Fachmodul 1 Leitungen, Betriebsmittel montieren, anschließen und prüfen
TQ7 Fachmodul 2 Steuerungstechnik IT-Systeme installieren und konfigurieren
TQ8 Elektrotechnik Vertiefung, in Betrieb nehmen, betreiben und warten

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Bei der IHK Ostwürttemberg engagieren sich rund 2.000 Persönlichkeiten aus IHK-Mitgliedbetrieben ehrenamtlich. Davon bringen sich rund 1.700 als Prüfer in der Aus- und Weiterbildung ein. Von den circa 300 in Vollversammlung, Ausschüssen und Arbeitskreisen Tätigen wurden am internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2018 von der IHK 79 Damen und Herren für deren über zehnjähriges Engagement ausgezeichnet.

„Den ehrenamtlichen Einsatz der Vertreterinnen und Vertreter aus den IHK-Mitgliedsbetrieben können wir nicht hoch genug einschätzen. Nicht immer ist es einfach, Ehrenamt und berufliche Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Umso wichtiger ist es, auch einmal Danke zu sagen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle anlässlich des „Internationalen Tags des Ehrenamts“ am 5. Dezember 2018. Ohne diesen unternehmerischen Einsatz für das Gemeinwohl stünden Wirtschaft und Gesellschaft schlechter da, denn das Engagement hilft, staatliche Bürokratie und zusätzliche Kosten zu vermeiden. „Jede verhinderte Steuer- oder Abgabenerhöhung, jede erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft zur Fachkräftesicherung, jede beschleunigte Straßenbaumaßnahme sind Erfolge, die engagierte Unternehmer für alle erringen“, so Eberle. Das Ehrenamt sorge bis heute dafür, dass die IHK ihre hoheitlichen Aufgaben, zum Beispiel in der Berufsbildung, und ihren Auftrag als Interessenvertretung und Dienstleister der regionalen Wirtschaft orientiert an den Bedürfnissen der Wirtschaft erfüllen kann. Daneben ist das Ehrenamt Motor, wenn es um die Anliegen der Unternehmen in der Region geht. Die Stimme des Ehrenamts zählt in der politischen Diskussion und in der Öffentlichkeit, denn von dort kommen die Erfahrungen aus der Praxis.

79 Persönlichkeiten von den rund 300 für die IHK ehrenamtlich Tätigen sind zehn und mehr Jahre in Vollversammlung und  Ausschüssen im Einsatz, eine ganze Reihe davon sogar in Doppelfunktion. Eberle bedankte sich für diesw beeindruckende Treue und die damit demonstrierte hohe Verbundenheit zur IHK. Als äußeres Zeichen der Anerkennung wurden diese langjährigen Mitstreiter zur Förderung der regionalen Wirtschaft mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel, Studiengangsleiterin in der Fakultät Sozialwesen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim, über die hohe Bedeutung des Ehrenamts für Staat und Gesellschaft. Sie unterstrich, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement ist. Baden-Württemberg habe hier ein Vorbildfunktion in Deutschland. Nirgendwo engagieren sich mehr Bürger ehrenamtlich in der sogenannten Zivilgesellschaft. Nicht zuletzt ginge dies auch auf den hohen Stellenwert zurück, den das Ehrenamt bei der Landesregierung seit Jahrzehnten genieße.

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Die Zukunft Europas, die Regulatoren für den Mittelstand und das Handwerk in Deutschland, aber auch die Neuausrichtung der CDU, das alles waren Themen, die der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter mit zwölf Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren (WJ) Ostwürttemberg diskutierte.

Roderich Kiesewetter war, wie zuletzt vor etwa zwei Jahren, gerne der Einladung der WJ Ostwürttemberg gefolgt, bei einem Kamingespräch in lockerer Atmosphäre und bei gutem Essen unterschiedliche Themen rund um die Politik zu beantworten und zu diskutieren.

Herzlich aber sehr direkt beantwortete Roderich Kiesewetter fast drei Stunden lang die Fragen der WJ-Mitglieder, die aus den unterschiedlichsten Branchen anwesend waren. Selbständige Unternehmer und Angestellte mit Führungsverantwortung aus Handel, Banken und Versicherungen, aus dem Dienstleistungsgewerbe aber auch aus großen Industriegebieten interessierten sich vor allem für die Zukunft der CDU und der möglichen Besetzung des Anfang Dezember 3neu zu wählenden Parteivorsitzes. Roderich Kiesewetter war überraschend offen und ging auf die unterschiedlichen Stärken aber auch Schwächen der einzelnen Kandidaten ein.

Deutlich kam zum Ausdruck, dass er sich für einen stärkeren Ausbau der digitalen Infrastruktur und für ein schnelleres Internet einsetzt. Dies müsse in einem wettbewerbsfähigen Deutschland Voraussetzung sein. Weitere Themen waren die innenpolitische Sicherheit, ein mögliches Einwanderungsgesetz und die anstehende Europawahl im Mai 2019.

Alle waren sich letztlich einig, dass der Abend für alle Beteiligten sehr informativ und wertvoll war. Kiesewetter signalisierte, den WJ auch in naher Zukunft gerne wieder Rede und Antwort zu stehen.

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Die Selbständigkeit im Nebenerwerb sollte gut geplant sein. Viele neue Fragen aus dem Unternehmerleben, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie das Risiko, den Zeitaufwand zu unterschätzen, erschweren den Start. Die Veranstaltung am Donnerstag 6. Dezember 2018, von 09:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr, findet in der IHK Ostwürttemberg in Heidenheim statt und bietet eine Starthilfe für die Selbständigkeit im Nebenerwerb.

Wie sollte der Nebenerwerb organisiert werden? Welche rechtlichen Erfordernisse gibt es? Ist es lohnend, sich im Nebenerwerb selbständig zu machen? Das sind nur einige der Fragen, die bei der Veranstaltung beantwortet werden.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung bei der IHK Ostwürttemberg: Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder online unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer 135107960.

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In ihrer Herbstsitzung behandelte die IHK-Vollversammlung am 26. November 2018 die derzeitigen Entwicklungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie aktuelle Maßnahmen der Wirtschaftsförderung. Aus dem Zeiss-Vorstand folgt im IHK-Präsidium Dr. Matthias Metz auf Thomas Spitzenpfeil. Behandelt wurden auch die Wirtschaftsplanungen  sowie die Abrechnung des Neubaus des IHK-Bildungszentrums. Im Anschluss an den offiziellen Teil sprach Andreas Joehle, Mitglied der Vollversammlung und Vorstandsvorsitzender Paul Hartmann AG, zum Thema: „Fit for future: Drive, Change und 200 Jahre Tradition".

Ein bedenkliches Stimmungsbild ergab die Aussprache über die aktuelle Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Branchenübergreifend fehlen Fachkräfte, so der Tenor; aber nicht nur diese, teilweise sind auch Mitarbeiter für Helfertätigkeiten zur Mangelware geworden. Weiter verschärft hat sich der Mangel vor allem in der Dienstleistungsbranche, insbesondere in der Logistik und in der Gastronomie. Dringend benötigte Berufskraftfahrer werden überwiegend aus Osteuropa rekrutiert. Der Bedarf kann zwar gedeckt werden, allerdings erschwert der angespannte Wohnungsmarkt den Zugang neuer Mitarbeiter, für die eine Komplettversorgung notwendig ist. Hierzu zählen auch Sprachkurse. Mangelnde Sprachkenntnisse sind gerade auch in der Gastronomie der größte Hemmschuh, um an neue Mitarbeiter zu kommen. Angesichts der unverändert guten Konjunktur und der demografischen Entwicklung wird sich die Problematik allgemein weiter verschärfen. IHK-Präsident Markus Maier: „Aus dem Fachkräftemangel ist ein Arbeitskräftemangel geworden. Es geht um jede helfende Hand.“ Vor diesem Hintergrund begrüßte die Vollversammlung die Pläne der Koalitionsregierung für eine konkrete Ausgestaltung eines Einwanderungsgesetzes sowie eines „Spurwechsels“ für geduldete Flüchtlinge. Dabei sollen mehrere Regelungen gelockert werden, um den Fachkräftemangel einzudämmen. So soll künftig jeder mit „anerkannter Qualifikation“ und Arbeitsvertrag in Deutschland arbeiten dürfen. Auch sollen Asylbewerber, die sich in Ausbildung befinden, in dieser Zeit nicht abgeschoben werden und können zwei Jahre nach ihrer Ausbildung weiterbeschäftigt werden. Mit dem Spurwechsel sollen Flüchtlinge mit einem Arbeitsplatz auch bei einem negativen Asylbescheid in Deutschland bleiben können.

Aktive Wirtschaftsförderung

Über aktuelle Themen der Wirtschaftsförderung informierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle das Gremium. Hierzu zählen u. a. die erfolgreiche Premiere der Mitmachausstellung Make Ostwürttemberg mit über 9.000 Besuchern und die Delegationsreise „Ostwürttemberg meets Austria“ nach Wien mit zahlreichen Folgekontakten. Erfolgreich entwickelt hat sich das Projekt Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg. Die Fördergelder sind geflossen; das Konzept befindet sich jetzt in der Umsetzung und die drei Standorte in der Region werden aufgebaut.

Neubau Bildungszentrum offiziell abgeschlossen

Mit der Abrechnung des Bauwirtschaftsplans wurde der Bauausschuss für den von Bund und Land zu großen Teilen geförderten Neubau des IHK-Bildungszentrums in Aalen offiziell entlastet. Das Projekt blieb nicht nur im Zeit-, sondern vor allem auch mit rund 22 Mio. Euro inkl. Werkstattausstattung im vorgegebenen Kostenrahmen. IHK-Präsident Maier gratulierte IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle, die „mit Know-how und diplomatischem Geschick das Projekt im Griff hatte“. Auch dem Bauausschuss attestierte er eine hervorragende Arbeit und bedankte sich für dessen Engagement.

Haushaltsberatungen verabschiedet

In den Haushaltsberatungen verabschiedete die IHK-Vollversammlung den von der Rechnungsprüfungsstelle der IHKs in Bielefeld geprüften Jahresabschluss 2017. Nach Jahren geprägt von einem deutlichen Abbau der Rücklagen endete das Finanzjahr 2017 mit einem Ertrag von 0,- Euro bei einer Entnahme aus den Rücklagen von knapp 1,1 Mio. Euro. Zudem wurde der Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet, welcher weiterhin stark durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld bestimmt ist. Es entsteht trotz positiver Betriebsergebnisse ein negatives Finanzergebnis. Um die künftige Handlungsfähigkeit der IHK Ostwürttemberg sicherzustellen, folgte die IHK Vollversammlung mit großer Mehrheit dem Vorschlag des Präsidiums und verabschiedete eine Anpassung der gewinnabhängigen Umlage von derzeit 0,17 auf 0,26 Prozent des Gewerbeertrags der Mitgliedsunternehmen. Die Grundbeiträge werden dennoch beibehalten. „Das Präsidium ist der Auffassung, dass dieser Vorschlag eine ausgewogene Balance herstellt zwischen der notwendigen finanziellen Grundlage für die IHK Ostwürttemberg und dem berechtigten Interesse aller IHK-Mitglieder auf niedrige Beiträge bei gleichzeitig voller Leistungsfähigkeit“, erklärt IHK-Präsident Markus Maier. Das Volumen des Wirtschaftsplans 2019 umfasst rund 12,5 Mio. Euro. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle ergänzt „Dieser Umlagesatz ermöglicht es uns, die verbliebenen Rücklagen, die nur einen Bruchteil der prognostizierten Risiken abdecken, für die Zeit des weiteren Niedrigzinsumfeldes zu gewährleisten.“

Personelle Veränderungen

Nach dem Ausscheiden von Stephan Schaller, ehemals Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Voith, und dem bisherigen IHK-Vizepräsidenten Thomas Spitzenpfeil, bis 30. September dieses Jahres Mitglied des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, Oberkochen, sind gleich zwei für Ostwürttemberg besonders prägende und umsatz- bzw. ertragsstarke Unternehmen nicht mehr in der Vollversammlung vertreten. Um die Industrie dennoch entsprechend ihrer wirtschaftlichen Bedeutung wieder angemessen in der Vollversammlung zu repräsentieren, folgte das Gremium dem Vorschlag des Präsidiums und wählte Dr. Matthias Metz, Mitglied des Zeiss-Konzernvorstands in die Vollversammlung zu. Dr. Metz wurde auch in das Präsidium der IHK gewählt. Nachgerückt in die Vollversammlung sind Axel Lang, Geschäftsführer der WKS GmbH in Aalen, und Dr. Claus Biechele, Inhaber der Apotheke am Prediger in Schwäbisch Gmünd.

Hartmann-Chef hält Gastvortrag

Mit seinem Gastvortrag spannte Andreas Joehle, Mitglied der IHK-Vollversammlung und Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG, einen weiten Bogen von den Ursprüngen bis zur heutigen Position als einer der weltweit führenden Hersteller von Medizin- und Pflegeprodukten im 200. Jahr des Bestehens. Am 1. März 1818 gegründet entwickelt sich das Unternehmen zunächst zu einer der größten Baumwollspinnereien in Deutschland. Das änderte sich als 1873/74 der weltweit erste antiseptische Wundverband Medizingeschichte geschrieben hat. Der erste Schritt ins Ausland erfolgte 1882. Der Einstieg in den Inkontinenzmarkt 1974 war strategischer Weitblick und Formel für neue Geschäftsbereiche. Zwischen 2000 und 2009 erweiterten nachhaltige Akquisitionen die medizinischen Kernsegmente. Seit 2013 ist Andreas Joehle an der Konzernspitze. Mit einem neuen Innovationsparadigma will er den langfristigen Erfolg absichern. Das bedeutet: Wachstum generieren durch neue Ideen, Geschäftsmodelle und Pilotanwendungen in einer Phase, in der man dafür Zeit aufwenden kann. Und dies in einem schwierigen Marktumfeld mit weniger Geld für Pflege und Gesundheit, fehlenden Fachkräften und gestiegener Regularien für die Zulassung neuer Medizinprodukte. Joehle setzt auf eine ganzheitliche Unternehmensstrategie mit Führung, Verantwortung, Verpflichtung und Umsetzung. Dies klinge zwar banal, sei aber aus Hartmann-Sicht essentiell als Treiber für die Veränderung und betont dabei die notwendige Konsequenz im Handeln, auf allen Bereichen und auf allen Ebenen. Dabei müssten Themen und Verhalten vorgelebt werden. Und schließlich setzt Joehle auf Diversität bei den Mitarbeitern, um vor allem international nachhaltig erfolgreich zu sein. In der Schweiz startete die Pilotanwendung „Hartmann easy“ als neue digitale Handelsplattform. Nach sechs Monaten wurde mit 1.000 Kunden ein Umsatz von 900.000 Euro pro Monat erwirtschaftet.

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In einer digitalen Welt brauchen Unternehmen mehr Tempo und Beweglichkeit um Innovationen zu beschleunigen. Darin waren sich die Mitglieder des IHK-Forschungs- und Innovationsausschusses einig. Impulse hierfür gaben  Frank Opletal, CTO der Voith Paper Holding und Dr. Matthias Maute, Innovationsmanager des Geschäftsbereichs Automotive Electronics der Robert Bosch GmbH bei  der Ausschusssitzung am 20. November 2018 bei Voith Paper in Heidenheim.

Der Forschungs- und Innovationsausschuss ist ein zentrales Beratungsgremium der IHK Ostwürttemberg. Mit seinen 23 Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft tagte der Ausschuss vergangenen Dienstag bei Voith Paper in Heidenheim. Wie sich traditionelle Unternehmen im digitalen Zeitalter wandeln müssen, um Impulse für völlig neue Innovationen zu bekommen war Thema des Gremiums. Dominic Lutz, Vorsitzender des IHK-Forschungs- und Innovationsausschusses: „Innovationen durch digitale Technologien wie etwa IoT-Plattformen (kurz für Internet of Things), künstliche Intelligenz oder die Blockchain verändern etablierte Geschäftsmodelle schnell. Wie das geht müssen wir in unseren erfolgreichen Traditionsunternehmen schneller lernen und verstehen. Wir brauchen andere Spielregeln, um neue Geschäftsmodelle zu schaffen, sowie neue Produkte und Dienstleistungen schneller als zuvor auf den Markt zu bringen“.

Als eine Reaktion auf diese Erkenntnis geht Voith mit neuen agilen Prozessen, Methoden und Konzepten in Richtung zukunftsfähige Innovation - man beschäftigt sich mit neuen Geschäftsmodellen und Simulationen.
Ein separates Foresight Team betreibt Technologie Scouting für Fertigungsmethoden und Materialien. „Das Team hat die Freiheit, in alle Richtungen zu denken und mit Externen zusammen zu arbeiten. Alle Einfälle zu einem bestimmten Thema werden zunächst zugelassen, egal ob diese auf den ersten Blick absurd erscheinen oder nicht“, so Frank Opletal, CTO der Voith Paper Holding. Diese Ideen werden dann in einem strukturierten Produktentstehungsprozess kanalisiert und sortiert um anschließend zu entschieden, welche davon mittels „Agile-Stage-Gate“- oder „SCRUM“- Prozessen weiterentwickelt werden.  

Der Innovationsmanager Dr. Matthias Maute erläuterte, dass die Robert Bosch GmbH im Geschäftsbereich Automotive Electronics von einer innovationsfreudigen Startup-Kultur profitieren will. So hat Bosch ein internes Startup-Programm ins Leben gerufen, dass nicht nur den Kulturwandel im Technologiekonzern befördern, sondern gerade bei der Entwicklung von neuen digitalen Geschäftsfeldern mehr Geschwindigkeit und Agilität zulassen soll. Die Entscheidung, aus welcher Idee sich ein Start-Up entwickeln kann, ist bei Bosch in mehrere Schritte unterteilt. Als erstes präsentieren Mitarbeiterteams ihre Ideen dem Bereichsvorstand. Nach der Entscheidung aus welcher Idee ein Geschäft generiert werden kann, entwickeln die Teams im sogenannten „InnoLab“ Prototypen. Dieses bietet  auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ein Elektroniklabor, ein Chemie- und ein Mechaniklabor mit entsprechender Ausstattung. Im nächsten Schritt werden die Teams dabei unterstützt, ein Start-up aufzubauen und ihre Ideen erfolgreich umzusetzen.

Welchen Einfluss Kosten auf Innovationen haben und wie diese bereits in der Ideen- und Konzeptphase ermittelt werden können, berichtete der Geschäftsführer der 4Cost GmbH in Berlin Joachim Schöffer. Mit dem parametrischen Ansatz können bereits Ideen zuverlässig ermittelt und so Transparenz im Innovationsprozess geschaffen werden.

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Die Mehrheit der IHK-Mitgliedsunternehmen in der Region Ostwürttemberg beschäftigt wenige oder keine  Mitarbeiter/-innen. Ein-Personen- und Kleinunternehmen sind jedoch Paradebeispiele für Unternehmergeist. Für diese Zielgruppe findet am 13. Dezember 2018 das „Early-Bird-Frühstück“ in der IHK Ostwürttemberg statt.

In ungezwungener Atmosphäre können sich Unternehmerinnen und Unternehmer über Themen des Alltags austauschen, sich vernetzen und frisches Know-how für die eigene Arbeit gewinnen.

In der kostenlosen Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 08:00 Uhr bis ca. 10:30 Uhr in der IHK Ostwürttemberg, Ludwig-Erhard-Str. 1, 89520 Heidenheim, informiert Tanja Krapp, TKV Trainingszentrum für Kommunikation und Verkauf zum Thema „Zeit für Werte – Werte als Erfolgsfaktor“. Wie beeinflussen Werte unser Verhalten als Person? Welchen Einfluss besitzen Werte für Unternehmen? Werte verleihen Charakter, Identität und geben Orientierung, um sich und andere besser zu verstehen. Wer sich seiner Werte bewusst wird, besitzt einen Kompass für mehr Erfolg im Alltag - beruflich wie privat. Die Veranstaltung vermittelt wert(e)volle Erkenntnisse, um eine eigene Wertehierarchie mit nach Hause nehmen zu können.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der IHK Ostwürttemberg: Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennr. 135111028.

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Vier Referenten zu vier völlig unterschiedlichen Themen hatten die IHK Ostwürttemberg und die Heidenheimer Volksbank im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung aufgeboten, um den rund 150 Gästen Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung an konkreten Maßnahmen zu erläutern.

Nach der Begrüßung durch die Hauptgeschäftsführerin der IHK Michaela Eberle und Oliver Conradi, dem Vorstandsvorsitzenden der Heidenheimer Volksbank, trat als erster Marcus Fache von der Agentur Dreamland mit dem Schwerpunkt „Mehr Reichweite im Netz, mehr Interaktion in Social Media“ vor das Publikum. Der Experte für Social Media und Online-Marketing gab ganz konkrete Tipps. Der „Nasenfaktor“, als der Mensch hinter dem Produkt, ist für Marcus Fache ein wichtiger Faktor, den es gezielt mit zu vermarkten geht. Social Media selbst ist ganz wichtig, um Reichweite auch bei Google zu bekommen. Auf dem Schirm sollten Unternehmen auch die Plattformen Google My Business oder Kununu, so der Ratschlag des Experten.

Der zweite Referent des Abends war Philipp Reiner, Gründer und Geschäftsführer der Conclurer GmbH. Er widmete sich dem Thema „Ohne Fax(en) – Digitalisierung & Industrie 4.0 für einen besseren Kundenservice“. Das Team von Conclurer hat bereits namhafte Unternehmen wie Nokia, Voith oder Diefenbacher mit digitalen Lösungen unterstützt. So auch Christian Maier aus Heidenheim mit einer Service-App, die Philipp Reiner als Best Practice Beispiel präsentierte.

Im Anschluss stellte Katja Eiberger von der DZ Bank AG den VR SmartGuide vor. Eine Anwendung, die im Dezember 2018 auf den Markt kommen wird und welche Gewerbetreibenden im Rahmen der Buchhaltung und des Forderungsmanagements unterstützen wird.

Den Abschluss machte dann Peter Schmidt von der IHK, der den neuen Digital Hub sowie den IHK-Service rund um die Digitalisierung den Besuchern vorstellte. Das Digital Hub mit seinen drei Standorten in Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd will vor allem kleine und mittlere Unternehmen helfen, beim Thema Digitalisierung voran zu kommen. Hierfür wird es Beratungen, Veranstaltungen und Netzwerke für Unternehmen geben.

Nach rund zwei Stunden Programm konnte das Gehörte in Einzelgesprächen im Rahmen eines Stehempfangs noch weiter vertieft werden.

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380 Prüfungsteilnehmer der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg haben im Jahr 2018 bei den Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung herausragende Prüfungsleistungen erzielt. Am 15. November 2018 wurden ihnen im Congress Centrum in Heidenheim ihre Auszeichnungen überreicht. Zudem gratulierte die IHK Ostwürttemberg den drei Landesbesten Lisa-Marie Bauder von der Carl Zeiss AG, Florian Pantleon von Umicore Galvanotechnik GmbH sowie Jana Sophie Schweizer von Carl Edelmann GmbH & Co. KG. Den erstmals vergebenen Otto Rieger-Preis für den besten Auszubildenden in der Region erhielt Manuel Schmid von der Kreissparkasse Heidenheim.

Auch in diesem Jahr konnte die IHK Ostwürttemberg bei ihrer Bestenehrung im CongressCentrum in Heidenheim am 15. November 2018 zahlreiche Jugendliche für ihre Spitzenleistungen auszeichnen. An den Winter- und Sommerprüfungen 2018 nahmen insgesamt 2.008 Auszubildende aus 39 kaufmännischen und 62 gewerblich-technischen Berufen teil. Davon erhielten 380 Prüfungsteilnehmer für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen Preise und Belobigungen. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle freute sich über dieses tolle Ergebnis und gratulierte den Absolventen. Besonderes gratulierte sie den drei Landesbesten in ihren jeweiligen Berufen Lisa-Marie Bauder von der Carl Zeiss AG, Florian Pantleon von Umicore Galvanotechnik GmbH sowie Jana Sophie Schweizer von Carl Edelmann GmbH & Co. KG.
20 Prozent aller Prüfungsteilnehmer erhalten bei der Bestenehrung Preise und Belobigungen. „Dies belegt, dass nicht nur die Auszubildenden in unserer Region spitze sind, sondern auch dass berufliche Bildung nur im Netzwerk, nur in einer gut funktionierenden Partnerschaft und nur im Duett aus Theorie und Praxis funktioniert. Dafür dass dieses Duett so gut klingt, wie es klingt, bedanken wir uns bei allen Beteiligten und ehrenamtlich Engagierten und insbesondere bei den ausgezeichnet ausbildenden Betrieben der Region“, fasst Michaela Eberle die sehr guten Leistungen der Absolventen zusammen. Damit hätten die jungen Fachkräfte hervorragende Perspektiven für eine berufliche Karriere. Die sehr hohe Zahl an Prüfungen konnte nur gemeistert werden, weil rund 1.700 Fachkräfte aus Unternehmen und Berufsschulen sich jährlich ehrenamtlich in rund 470 Prüfungsausschüssen engagieren und die Prüfungen abnehmen. Für diesen wertvollen Einsatz bedankt sich Michaela Eberle bei allen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, denn diese ehrenamtliche Tätigkeit ermögliche die duale Ausbildung auf diesem hohem Qualitätsniveau zu halten.

Auch Landrat Thomas Reinhardt gratulierte den hervorragenden Absolventen und hob den hohen Stellenwert der dualen Berufsausbildung in seiner Festrede hervor. IHK-Präsident Markus Maier gratulierte in seiner Ansprache den Jugendlichen zu ihren besonders guten Leistungen. Die jungen Facharbeiter haben in ihrer Ausbildung und ihren Prüfungen Durchsetzungsvermögen und Ausdauer bewiesen. Und genau dies wird auch in Zukunft von ihnen in der modernen Arbeitswelt abverlangt, denn die Entwicklungssprünge und die damit verbundenen fachlichen Anforderungen an die jungen Absolventen werden immer größer, so Maier. Doch die Jugendlichen haben mit ihrer Ausbildung eine hervorragende Basis geschaffen auf die aufgebaut und die weiterentwickelt werden kann. Den Absolventen stehen sehr gute berufliche Chancen und vielfältige Karrieremöglichkeiten offen. Als guten Rat gab Markus Maier den Jugendlichen mit auf den Weg, dass sie sich nicht von extremen Meinungen irritieren lassen sollen. Damit ging er auf die Vorkommnisse im Sommer dieses Jahres in Chemnitz ein. „Deutschland ist eines der sichersten, demokratischsten und wohlhabendsten Länder der Welt - und das soll auch so bleiben“, appellierte Maier an die Jugendlichen. Am Ende dankte er den Eltern und Partnern der Ausgezeichneten; sie hätten durch ihre Unterstützung und Begleitung einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg. Ein großer Dank gebührt auch den Ausbildungsbetrieben und den Schulen, die mit ihrem Engagement in die Ausbildung junger Menschen, einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

Ein weiteres Highlight war die erstmalige Vergabe des Otto Rieger-Preises durch die Otto Rieger-Stiftung. Die Auszeichnung ging an den besten Auszubildenden in Ostwürttemberg Manuel Schmid, der eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Heidenheim absolvierte. Dr. Jörg S. Rieger, Geschäftsführer der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG und Vizepräsident der IHK Ostwürttemberg gratulierte Manuel Schmid und würdigte seine hervorragende Leistung. In seiner Laudatio hob Rieger den Sinn des Otto Rieger-Preises hervor. Im Mittelpunkt der Stiftung stehe die nachhaltige, zeitgerechte und zukunftsgerichtete Förderung des jugendlichen Nachwuchses. Mit dem Otto Rieger-Preis  wolle das Familienunternehmen die Nachwuchsförderung als Unternehmensziel verwirklichen. Für die Jugendlichen soll dieser Geldpreis ein Leistungsansporn sein.

Dr. Jörg S. Rieger: „Wenn sich nun heute erstmals diese Verleihung des Otto Rieger-Preises im kongenialen Verein mit unserer Industrie- und Handelskammer vollzieht und auch künftig ein wichtiger Programmpunkt der Besten-Ehrung sein darf, so schulden wir der IHK seitens der Otto Rieger-Stiftung dafür Anerkennung und Dank. Ich sage dies zugleich im Namen meines Vaters als Vorsitzendem der Stiftung und meiner Brüder Johannes und Benjamin.“ Zugleich sei es ein unabweisbares Symbol für die stete Bereitschaft der IHK, den Weg der Nachwuchsförderung gemeinsam mit ihren Mitgliedsfirmen  zu gehen.

Foto: IHK / Peter Kruppa

Bildunterschrift: 380 Champions der dualen Berufsausbildung in Ostwürttemberg wurden im CongressCentum in Heidenheim mit Preisen und Belobigungen ausgezeichnet.

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Am 19. November 2018 feiert der geschäftsführende Gesellschafter der C. F. Maier Firmengruppe in Königsbronn und Präsident der IHK Ostwürttemberg Markus Maier seinen 60. Geburtstag.

Markus Maier trat 1987 als Geschäftsleitungsmitglied in die elterliche Firmengruppe ein. 1996 übernahm der Diplom-Ingenieur die Verantwortung für heute zehn Firmen in sechs Ländern mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitern. Markus Maier war 1998 Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg. Seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung, ab 2015 als Vizepräsident. Darüber hinaus ist er in verschiedenen weiteren Bereichen ehrenamtlich tätig. Seit 1993 ist er Mitglied des Bezirksrats der AOK Ostwürttemberg; von 2005 - 2007 wirkte er als alternierender Vorsitzender auf der Arbeitgeberseite, seither ist er Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses. Zudem ist er bereits seit 2004 Mitglied des Aufsichtsrats der Heidenheimer Volksbank e.G., ab 2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Außerdem engagiert er sich seit 2008 im Kuratorium der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Aalen, und ist ebenfalls Kuratoriumsmitglied bei der Königsbronner Bürgerstiftung.

Seit dem 14. September 2017 ist Markus Maier Präsident der IHK Ostwürttemberg. Sein Credo: Ein starker Standort, attraktiv für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter, muss das Ziel der IHK-Arbeit sein. Dazu gehört für ihn eine Reihe von Schwerpunkten wie die Fachkräftesicherung durch eine gute duale Ausbildung und bedarfsgerechte Angebote der Hochschulen. Auch gilt es, die Infrastruktur insgesamt sowie die digitale insbesondere ebenso wie den Technologietransfer und die Innovationsförderung weiter zu entwickeln.

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