Am Samstag, 3. November 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum einen Grundkurs im Bein-/Knochenschnitzen unter der Leitung von Esther Schneller zu Grundtechniken der Knochen-, Horn- und Geweihbearbeitung an. Schmuck aus Bein (Knochen), Horn und Geweih wurdeschon in der Steinzeit hergestellt. Die Teilnehmer fertigen ein Schmuckstück nach Vorlage oder eigener Idee an, evtl. kombiniert mit anderen Materialen wie z.B. Glas- und Steinperlen oder Metallelementen.

Material und Werkzeug wird von der Kursleiterin gestellt, darf aber auch gerne mitgebracht werden. Der Kurs geht von 10 bis 17 Uhr, die Kursgebühr beträgt 60 Euro (ergänzendes Material wie Glasperlen, Metallelemente, Steine oder Lederbänder wird separat abgerechnet). Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 28.10.2018.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am Freitag, 19. Oktober, bietet das Alamannenmuseum einen Kochkurs zum Thema "Selbstgemachtes aus dem alamannischen Nutzgarten – angelehnt an die Küche der Alamannen" in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Hauswirtschaft und Erziehung Ostalb an: Kräuter und Gewürze gehörten seit jeher zu den kostbarsten Zutaten.

Wie haben die Alamannen ihre Kräuter und Gewürze haltbar gemacht? Nach der Führung mit Hariolf Neukamm zeigt Ihnen Angelika Dörrich, wie die Alamannen Kräuter zu Paste, Öl und Salz verarbeitet haben. Sie werden eine traditionelle Speise zubereiten und diese gemeinsam genießen. Am Ende können Sie die hergestellten Kreationen mit nach Hause nehmen. Die Kursgebühr beträgt 19 Euro (alles inklusive). Mitzubringen sind eine Schürze, ein Geschirrhandtuch und ein Restebehälter.

Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 14. Oktober.  

Das Kursprogramm 2018 des Alamannenmuseums mit weiteren Kursen liegt an der Museumstheke auf und kann auch auf der Internetseite des Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.deheruntergeladen und ausgedruckt werden.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Kommunen und die vor Ort aktiven Betriebe sind Partner. Die Zusammenarbeit von Städten und Unternehmen ist wichtig und sollte funktionieren. Daher haben die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm die Auszeichnung „Attraktiver Wirtschafsstandort“ auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd ausgezeichnet. Sie dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ für sich werben.

Unternehmen spielen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune eine bedeutende Rolle. Sie stehen für lebendige Innenstädte und versorgen Menschen mit Waren und Dienstleistungen. Handwerksbetriebe sind für die Bevölkerung, andere Unternehmen und auch die öffentliche Hand selbst unverzichtbar. Industrieunternehmen sind wichtige Arbeit- und Auftraggeber in der Region und tragen häufig mit ihren Produkten auch das Image eines Standorts in die Welt. Alle Unternehmen schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und fördern die Entwicklung der Kommunen durch Steuerbeträge. Außerdem engagieren sie sich darüber hinaus ehrenamtlich im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung in Sport, Kultur und Bildung oder weiteren Themenfeldern. Michaele Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg: „Es ist wichtig, dass die Schnittstelle von Kommunen und Wirtschaft gut funktioniert. Daher wollen wir mit dem Wettbewerb „Attraktiver Wirtschafsstandort“ Impulse für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit geben.“ Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm ergänzt: „Handwerk ist lokal. Die ausgezeichneten Kommunen haben ein besonderes Angebot und Serviceniveau bewiesen. Sie bemühen sich um unsere Betriebe, hören ihnen zu und wollen ihnen ihr Wirtschaften am Ort leichter machen. Das ist besonders und wollen wir deshalb mit der Auszeichnung Attraktiver Wirtschaftsstandort würdigen.“

Im Frühjahr 2018 gaben die beiden Kammern den Startschuss für den Wettbewerb. In der ersten Stufe haben sich die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd erfolgreich für die Auszeichnung beworben. Durchgeführt wurde die Zertifizierung durch einen externen Dienstleister, die imakomm AKADEMIE aus Aalen. Neben den 44 Fragen bzw. Kriterien umfassenden Prüfbogen wurden die Kommunen hinsichtlich ihrer Internet-Angebote bewertet und auch eine anonymisierte Mystery-Aktion zur Überprüfung der Servicequalität durchgeführt. Maximal konnten 69 reguläre Punkte erreicht werden. Herausragende Leistungen wurden zusätzlich mit Sonderpunkten belohnt. Für eine erfolgreiche Auszeichnung mussten 70 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl erreicht werden.

Bewertet wurden die Themenfelder „Konzepte und Strategien der Wirtschaftsförderung“, „wirtschaftsfreundliche Verwaltungsprozesse“, „Information und Kommunikation in Bezug auf Unternehmen“, „harte und weiche Standortfaktoren“, sowie das Thema  „Internationalität“. Alle vier ausgezeichneten Städte punkten mit attraktiven Angeboten und Prozessen für Unternehmen. Michaela Eberle und Dr. Tobias Mehlich sind sich einig: „Die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kommunen in der Region wurde eindrucksvoll von den vier Städten im Rahmen der Auszeichnung belegt.“

Die ausgezeichneten Kommunen dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ werben. Die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm empfehlen auch anderen Kommunen der Region, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Über die Netzwerke der Kammerorganisation wird bundesweit für das Projekt geworben. Zudem ist es geplant einen kommunalen Erfahrungsaustausch anzubieten, um sich über Best-Practice-Beispiele auszutauschen und voneinander zu lernen. Dr. Tobias Mehlich und Michaela Eberle: „Wir hoffen, dass viele andere Regionen das Projekt spannend finden und es auch umsetzen.“

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18 Schülerinnen und Schüler des Ellwanger Peutinger-Gymnasiums gründeten 2017 im Rahmen eines Seminarkurses in der Oberstufe die Schülerfirma SpiEllwangen. Heraus kam das erste "Ellwanger Skatblatt" mit vielen wissenswerten Informationen, darunter auch über das Alamannenmuseum, das als Karo Dame in dem Spiel zu finden ist. Das soeben neu erschienene Skatspiel mit 32 Karten ist ab sofort zum Preis von 3,50 € im Ellwanger Alamannenmuseum erhältlich.

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Kurz und knackig war der Antrittsbesuch beim frischgebackenen Rosenberger Bürgermeister Tobias Schneider. Als aktuelle Themen des Gesprächs standen der Mobilfunk und das Radwegenetz im Vordergrund.

Kiesewetter will die Gemeinde bei den Verhandlungen mit Mobilfunkanbietern unterstützen, eine bessere Netzabdeckung zu leisten. Hier seien noch viele Briefe und Gespräche nötig, die Lücken seien „weder zeitgemäß noch hinnehmbar“, so Kiesewetter.

Bürgermeister Tobias Schneider kämpft für einen Radweg von Rosenberg über Hohenberg nach Ellwangen. Hier gelte es noch viel Überzeugungsarbeit bei einigen Anrainern zu leisten. „Mit dem Sieger-Köder-Zentrum, kundenorientierter Gastronomie und der LGS in Ellwangen 2026 sind gute Voraussetzungen geschaffen, den Radwegeausbau in die Wege zu leiten“, so Bürgermeister Schneider.

Weitere Themen des Gesprächs waren der Windkraftaus-bau, die Entwicklung von Baugebieten, die ärztliche Versorgung, der Breitbandausbau und die verbesserungswür-digen Busverbindungen nach Ellwangen.

Kiesewetter freute sich über den Besuch, „eine lebendige Gemeinde, der Bürgermeister hat das Ohr am Puls der Leute und zukunftsorientierte praktikable Ideen!“. Er sicherte einen lebendigen Informationsfluss über Förderprogramme des Bundes zu.

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Die AOK Ostwürttemberg hat die Modernisierung und Erweiterung Ihres KundenCenters in Ellwangen mit einer Wiedereröffnungsfeier begangen. Über 50 geladene Gäste aus Ellwangen kamen am Mittwoch Abend, um gemeinsam mit dem AOK-Team den Anlass gebührend zu feiern.

Oberbürgermeister Karl Hilsenbek dankte als einer der Festredner der AOK, dass sie weiterhin – im Gegensatz zu manchem anderen Wettbewerber – am Standort Ellwangen festhält. "Wer hier beraten wird, kann eigentlich nicht krank werden", scherzte er.

Die AOK Ostwürttemberg setzt mit der Modernisierung des KundenCenters an der AOK-Kreuzung das neue Beratungskonzept um. Es sieht vor, die Kundenberatung vom regulären Arbeitsplatz zu trennen. Dafür wurden neue Beratungszimmer geschaffen. Dazu KundenCenter-Leiter Joachim Stark: „Wir wollen für unsere Kunden höchste Diskretion bei der Gesundheitsberatung. So klappt das nun hervorragend.“

Kundenorientiert ist auch der modern gestaltete Empfangstresen gleich im Eingangsbereich. Er bietet eine kleine Ablage für die Handtasche der Frau und ist so konstruiert, dass auch Rollstuhlfahrer oder Kinder ohne räumliche Barriere mit der AOK-Beraterin oder -Berater sprechen können.

Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, betonte in seiner Rede, dass die AOK in Ellwangen in den vergangenen zehn Jahren über 2000 Versicherte hinzugewonnen habe und von Ellwangen aus mehr als 16 000 Kunden betreue. „Trotz der Digitalisierung führt das Team im AOK Kundencenter Ellwangen jedes Jahr zwischen 8000 und 9000 persönliche Beratungen durch“, sagt der AOK-Chef Josef Bühler und ergänzt: „Persönliche Beratung ist durch nichts zu ersetzen und die kann nur der bieten, der vor Ort Präsenz zeigt.“

Für Pro Ellwangen gratulierte Vorstand Karl Bux, der sich vor allem über die modernisierte Lehrküche im Obergeschoss freue. „Als Laien der Kochkunst freue ich mich auf die demnächst anstehenden Wildwochen.“ Hier arbeiten die AOK und der Stadt-Marketingverein eng zusammen.

Vor, zwischen und nach den Reden sangen Daniela Fuchs, Mona Lemmermaier und Sophia Fuchs unter der Leitung von Carmen Lehmann von der Musikschule Ellwangen Hits wie „Impossible“ und „Hit the road jack“. Im Anschluss labten sich die Gäste an leckeren Canapés vom Stiftskeller Ellwangen und an den von der AOK-Ernährungsberatung hergestellten Smoothies.

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Sonntag, 30 September 2018 12:00

Ellwangen: „Bistro Betzold“ eröffnet

Im September 2018 hat mit dem „Bistro Betzold“ der Arnulf Betzold GmbH eine neue Ellwanger Gastronomie geöffnet. Die frisch gekochten Gerichte von Küchenchef Wolfgang Siedler bieten dabei nicht nur Betzold-Mitarbeitern die Möglichkeit auf ein ausgewogenes warmes Mittagessen, auch Auswärtige sind herzlich Willkommen. 

Wie man isst, so arbeitet man – und beides sollte jeweils gründlich sein. Mit dem „Bistro Betzold“ eröffnet das Familienunternehmen eine betriebseigene Gastronomie. Seit September 2018 werden hier von 11:30 bis 14 Uhr vier verschiedene warme Mittagsmenüs, eine Tagessuppe sowie ein Salatbüffet angeboten. Für alle, die der Hunger schon zu den Morgenstunden plagt, gibt es von 9 bis 10 Uhr die Möglichkeit auf kleinere Snacks bis hin zum Weißwurstfrühstuck. „Ich freue mich, unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten zu können, ihre Mittagspause in entspannter Atmosphäre mit gutem Essen zu verbringen“, so Geschäftsführer Albrecht Betzold. Daneben sind im Betriebsrestaurant auch auswärtige Besucher herzlich willkommen.

Um den Mitarbeitern einen möglichst einfachen Bezahlvorgang zu ermöglichen, können diese nicht nur in bar bezahlen, sondern auch mithilfe ihres Mitarbeiterausweises. „Außerdem bieten wir all unseren Gästen die Möglichkeit, Essen zu bestellen und mit nach Hause zu nehmen, um die ganze Familie an Herrn Siedlers Menüs teilhaben zu lassen“, erklärt Albrecht Betzold.

Für ein entspanntes Mittagsessen steht neben dem modern eingerichteten Bistro auch ein eigener Außenbereich mit einer idyllischen Parkanlage zur Verfügung.

Der  Küchenchef wurde mit großer  Sorgfalt ausgewählt, Wolfgang Siedler bringt umfassende Arbeitserfahrung mit. Neben jahrelanger Anstellung bei Sheraton Hotels im mittleren Osten und Kenia, war er unter anderem zehn Jahre mit einem Restaurant in Ratingen selbstständig und hat die Robert Bosch-Kantine in Lorch geleitet. Mittlerweile ist Wolfgang Siedler Rentner, doch die Chance, das Betzold Bistro zu führen, hat ihn dazu verleitet, wieder in den Sattel zu steigen.

Die Wochenkarte des „Bistro Betzold“ mit täglich fünf verschiedenen Tagesessen ist auf Facebook, Instagram und unter http://www.bistro-betzold.de zu finden.

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Zweimal im Jahr gibt es im Ellwanger Alamannenmuseum Fortgeschrittenenkurse im Brettchenweben unter der Leitung von Daniela Bittner, bei denen farbenfrohe Sondertechniken in dieser Webkunst des frühen Mittelalters vorgestellt werden. Zum nächsten derartigen Kurs am 6. und 7. Oktober 2018 kann man sich noch anmelden. Der zweitägige Webkurs geht am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Vorkenntnisse sind erforderlich. Die Kursgebühr beträgt 80 Euro.

Der Anmeldeschluss ist am 30.9.2018.

Anmeldung und weitere Informationen beim Alamannenmuseum Ellwangen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de

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Am Freitag, 5. Oktober 2018 findet von 12:00 bis 17:00 Uhr in der Ellwanger Fußgängerzone der Tag der Regionen statt. Unter dem Motto "Weil Heimat lebendig ist" präsentiert sich der Bauernmarkt zum Erntedank mit seinen Erzeugern aus den umliegenden Dörfern der Stadt Ellwangen. 

Die kulinarischen Spezialitäten aus der Region können direkt an den Marktständen verkostet werden. Auch der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamts wird vertreten sein und darüber informieren, wie sich unsere Ernährung und das Einkaufsverhalten auf das Klima auswirken. Eingeladen wird zu einem Gewinnspiel gegen Lebensmittelverschwendung, bei dem die Marktbesucher Bilder mit dem schönsten krummen Obst oder Gemüse einreichen können. Außerdem erhalten die Marktbesucher neue Rezeptideen für regionale und saisonale Produkte von der Ostalb. 

Das Kompetenzzentrum Hauswirtschaft und Ernährung lädt im Rahmen des Tages der Regionen bereits am Donnerstag, 27. September 2018 von 17:30 bis 20:30 Uhr in die Justus-von-Liebig-Schule nach Aalen und am Donnerstag 11. Oktober 2018 von 18:00 bis 21:00 Uhr in das Schloss ob Ellwangen zu dem Workshop "Ernte-Dank - Gutes aus unserer Region" ein. Für die von der Landesinitiative Mach's Mahl geförderten Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Tel. 07961 9059-3651 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich.

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Am 13. und 14. Oktober 2018 findet bereits zum 4. Mal das Ellwanger Alamannen-Forum statt. Dabei steht jedes Jahr ein besonderes Thema aus der Lebenswelt der Alamannen im Mittelpunkt. Bei der vierten Auflage dieses Themenwochenendes im Alamannenmuseum geht es um die "Handelsbeziehungen der Alamannen". An diesem Wochenende beleben verschiedene Händler und Handwerker das Alamannenmuseum und zeigen ihre Kunst. Die Besucher finden an verschiedenen Themenstationen viel Wissenswertes zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben vor. Der Veranstaltungsflyer liegt ab sofort im Museum und an vielen Stellen aus.

Wer nun glaubt, die Alamannen hätten nicht über ihren eigenen Tellerrand geblickt, der irrt sich gewaltig. Die Handelsbeziehungen erstreckten sich über die ganze damalig bekannte Welt und sogar darüber hinaus. Selbst aus dem weit entfernten China fanden Waren ihren Weg auf die Alb. Aber auch Dinge des täglichen Bedarfs wurden nicht nur vor Ort hergestellt, sondern über größere Strecken eingehandelt.

In Präsentationen und Handwerksvorführungen wird die vernetzte Welt der Alamannen wieder lebendig. Die Glasperlenmacherin zeigt, wie aus dem zerbrechlichen Werkstoff Glas wunderbare kleine Kunstwerke werden. Ihre Kunst liegt im Einfachen: nur aus Feuer und Glas erschafft sie mit viel Geschick, Erfahrung und Können wundervolle bunte Perlen in ganz verschiedenen Formen.

Nicht jedes Dorf hatte eine Getreidemühle im Ort. Wo diese fehlten, musste man sich mit Handmühlen behelfen. Die Qualität der Mühlsteine war auch für die Güte der Mehle entscheidend. Aber hochwertige Steine sind nicht überall zu finden. So wurden auch Mühlsteine über weite Strecken transportiert. Durch das große Gewicht der Fracht war der Transport mühsam und nicht einfach.

Kenntnis von den vielen exotischen Waren erhielten die Alamannen häufig von den Römern. So mancher Alamanne, der seine Zeit als Legionär in Diensten Roms abgeleistet hatte, machte sich hinterher als Händler selbstständig. Er wusste nämlich ganz genau, für welche Waren aus dem Barbaricum die Römer bereit waren, viel Geld auszugeben. Umgekehrt waren ihm auch die Wünsche seiner alamannischen Landsleute nur allzu vertraut.

Wer über das nötige Kleingeld verfügte, konnte sich allerlei Luxus erlauben. Glasbecher, in denen der Wein so schön funkelte, die aber so zerbrechlich waren, dass man sie kaum zu benutzen wagte. Stoffe und Gewürze aus Weltgegenden, die so weit entfernt lagen, dass man nicht einmal ihren Namen kannte. Die Welt der Alamannen hörte nicht hinter dem eigenen Gartenzaun auf, auch wenn vermutlich nur die wenigsten die weiteWelt mit eigenen Augen gesehen haben dürften. Aber ist das alles in unserer Zeit nicht ganz genau so?  

An ausgewählten Stationen wird es Vorträge geben, die einzelne Themen vertiefen, und die Handwerker und Künstler lassen sich sicher nicht lange bitten und zeigen und erklären gerne ihre Tätigkeiten.

Darstellungen:

Gyde Botsch
Der weite Weg der Mühlsteine

Maren Siegmann
Kunter-Bunt und Farben-Froh: Glasperlen

Jürgen Kola
Handel mit den Römern

Jürgen Heinritz
Was kostet die Welt

Bei dieser Veranstaltung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten. Nähere Informationen zum Programm sind im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Bereich Aktuelles) erhältlich. Der Veranstaltungsflyer liegt an vielen Stellen aus und kann auch auf der Internetseite heruntergeladen und ausgedruckt werden. 

Öffnungszeiten: jeweils 13-17 Uhr
Eintritt: 3,00 €, ermäßigt 2,00 €, Familien 7,00 €

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